Freund & "Freund"
Websites wie SchülerVZ oder Myspace bringen Vorteile: Erstens neue Freundschafen.

Foto © Erwin Scheriau
Zweitens kann man der Sitznachbarin, die gerade in Kanada weilt, erzählen, was sie verpasst. Drittens kann man übers Netz jemanden wiederfinden, den man am Wochenende kennengelernt hat. So kommt man im Schülerverzeichnis schnell auf 200 "Freunde". Wir nennen jemanden "Freund", den wir vielleicht nie persönlich gesehen haben. Denn selbst wenn man oft Kontakt hat, Kurznachrichten schickt und viel über den anderen erfährt, ersetzen diese "Chats" kein persönliches Gespräch.
Der Begriff "Freund" wird im Internet sehr freizügig verwendet und verliert dadurch an Bedeutung. Von wirklichen Freunden erwarte ich mehr als eine Nachricht im virtuellen Postkasten.












