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Zuletzt aktualisiert: 23.04.2009 um 10:39 UhrKommentare

Spezialisierung in Spitälern

Laut Peter Kaiser sollen Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Im Zentrum für Sportmedizin in Althofen werden Sportler nach Verletzungen wieder auf die Beine gestellt

Foto © KK/AltisIm Zentrum für Sportmedizin in Althofen werden Sportler nach Verletzungen wieder auf die Beine gestellt

In der aktuellen Wirtschaftskrise stellt sich auch im Gesundheitswesen die Frage, wie man Geld sparen kann. Eine Antwort darauf könnte laut der Meinung einiger Experten in der Spezialisierung diverser Spitäler liegen.

Vorsorge unter der Lupe. Deshalb wird unter anderem die Kärntner Gesundheitsvorsorge unter die Lupe genommen. Der "Regionale Strukturplan Gesundheit" beinhaltet die Zusammenarbeit zwischen Spitälern, niedergelassenen Ärzten und mobilen Einrichtungen. Im Sommer soll ein Dokument vorliegen, in dem das Gesundheitswesen bis 2015 festgeschrieben sein soll. "Spitalschließungen sind keine geplant", sagte Gesundheitslandesrat Peter Kaiser bei einer Pressekonferenz im Februar. An der Spitze des Strukturplans steht das Klagenfurter LKH neu als Schwerpunktspital mit Leitfunktion. Ziel sei die Entlastung der Akutkrankenanstalten durch die Verlagerung von stationärer auf ambulante Betreuung. "Wir werden sicher stellen, dass es zu keiner Verschlechterung für Patienten und Mitarbeiter, und zu keinen Entlassungen von Beschäftigten kommt", sagte Kaiser.

Keine Doppeluntersuchungen mehr. "Es soll auch keine Doppeluntersuchungen mehr geben", forderte Kaiser. Die Spezialisierung einzelner Kärntner Spitäler könnte ein Lösungsansatz sein. Repräsentative Beispiele hierfür sind das Zentrum für Lymphologie in Wolfsberg: Es ist Österreichs Kompetenzzentrum für lymphologische Rehabilitation mit überregionaler Bedeutung. Oder das Zentrum für Sportmedizin in Althofen. "Ein interdisziplinäres Team betreut hier Spitzensportler sowie Leistungs- und Hobbysportler von der Diagnose bis zum Trainingsaufbau", sagt Pressesprecherin Ulrike Koscher-Preiss. "Zu unseren Patienten zählen Thomas Morgenstern und Andreas Goldberger."

Vorteil. Der Vorteil bei Spezialisierungen liegt in der Seltenheit der Zentren und dem damit verbundenen großen Einzugsbereich, außerdem steigert eine erhöhte Fallzahl, also die Quantität, auch die Qualität.

MANUEL HÖRNER, LUKAS SPIELBERGER

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