Katie Holmes, Schauspielerin, im Porträt
Katie Holmes reichte nach fünf Jahren Ehe die Scheidung von Tom Cruise ein.

Foto © Reuters
Sie ist eines von fünf Kindern, geboren und aufgewachsen in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Ohio. Ihr Vater, ein Anwalt, ist auf Scheidungen spezialisiert. Vielleicht hat er Katie Holmes ja bereits beraten, ehe sie jetzt in New York die Trennung von jenem Mann beantragte, an dessen Seite sie eher in den Klatschspalten als in der Filmbranche den Durchbruch schaffte: Nicht auf der Leinwand, sondern auf dem roten Teppich glänzte Katherine Noelle Holmes im April 2005 beim Filmfestival in Rom an der Seite des um 16 Jahre älteren, um einen Kopf kleineren Tom Cruise.
Als Jungstar hatte sich die damals 26-Jährige zwar bereits einen Namen gemacht: In Ohio hatte sie zunächst eine Model-Schule besucht, ehe sie sich bei Talentwettbewerben in New York und Los Angeles versuchte. Mit mäßigem Erfolg. Aber ein Heimvideo, das sie dem Produzenten Paul Stupin als Bewerbung schickte, brachte ihr die Rolle der Joey Potter in "Dawson's Creek" ein. Mit der Serie, die zwischen 1998 und 2003 lief, wurde sie international bekannt. In "Rettet Mrs. Triangle!" erhielt Holmes die erste Hauptrolle in einem Film. Aber über den Streifen sagte sie, er sei "einfach furchtbar". Und das war die Beziehung mit Mr. Cruise, der bereits zwei Ehen und eine Liaison mit Penelope Cruz hinter sich hatte, zunächst offenbar nicht. In Paris hielt Tom um Katies Hand an. Binnen kürzester Zeit war sie schwanger.
Erst als Tochter Suri auf der Welt war, heirateten die beiden. Im November 2006 fand die Traumhochzeit in Italien statt. Schon damals hatte der "Mission Impossible"-Star begonnen, Katies Leben grundlegend umzukrempeln. Katholisch war sie erzogen worden. Aber Tom, bekennender Scientologe, soll sie dazu gezwungen haben, sich seiner Überzeugung anzuschließen.
Katie wechselte - abgesehen von kleineren Engagements - in die Mutterrolle. Sie konzentrierte sich auch aufs Shoppen und Stylen. An Geld mangelte es ihr dabei sicher nie. Angeblich aber an Freiheit. Vor allem an der Freiheit der Gedanken: Sein Beharren auf Maximen von Scientology soll Katie, glaubt man US-Medien, ihrem Tom ziemlich übel nehmen.
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