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    Zuletzt aktualisiert: 20.06.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Georg Kapsch, Präsident der Industrie, im Porträt

    Georg Kapsch tritt als Präsident der Industriellenvereinigung die Nachfolge von Veit Sorger an. Sein Kampf gilt vor allem der grassierenden Visionslosigkeit.

    Foto © APA

    Viele prägende Phasen gab es in seinem Leben, sagte Georg Kapsch. Die Personen, die ihn am Nachhaltigsten formten, waren seine Eltern, sagen Menschen, die Kapsch nahe stehen. Der Vater stammte aus dem konservativen Lager, die Mutter - sie hatte großen Einfluss - neigte sozialistischen Ideen zu. Irgendwo zwischendrin suchte Georg Kapsch seine politische Identifikation, er fand sie kurzzeitig im Liberalen Forum um Heide Schmidt. Aber ihn störten die Themen ebenso wie der raue Umgang. Doch die Politik ist Kapsch immer noch ein grundlegendes Anliegen. Sorgen bereitet ihm die Visionslosigkeit. Er ist bereit, dagegen etwas zu tun. Schon lange geistert in der Industriellenvereinigung im Geheimen der Gedanke herum, eine wirtschaftsliberale Partei zu unterstützen. Kapsch ist einer der Wenigen, die für die Notwendigkeit einer solchen Bewegung Stellung beziehen.

    Nachfolge von Veit Sorger

    Mit seiner Unterstützung werde man rechnen können, meinen Insider, als Leitfigur werde man Kapsch nicht gewinnen. In seiner neuen Funktion als Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Österreichs - somit Nachfolger von Veit Sorger - wird er mit seiner Meinung nicht hintern Berg halten. Doch nicht alle in der IV - mit 3500 Mitgliedern ein Machtfaktor im Land - stehen hinter Kapsch. Als Gegenkandidaten wurden bisweilen der frühere Wirtschaftsminister Martin Bartenstein oder der steirische IV-Vorsitzende Jochen Pildner-Steinburg ins Spiel gebracht.

    Kapsch stammt aus einer der vermögendsten Familien Österreichs und leitet eines der bedeutendsten Familienunternehmen, das in Teilbereichen (TrafficCom) an der Börse notiert. Die Gruppe liefert Mautsysteme, Funksysteme und Lösungen für Unternehmen bei Telekommunikation und Netzwerken.

    Georg Kapsch hat ein breit gefächertes Sensorium für Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Bildung für die Jungen - eben ein Herz für große Fragen, sagen Industrielle.

    HELLFRIED SEMLER

    Porträt des Tages

     




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