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  • 20. April 2014 18:06 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 11.03.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbandes, im Porträt

    Für Peter Schröcksnadel sind Probleme eine Chance.

    Peter Schröcksnadel

    Foto © APPeter Schröcksnadel

    Es gibt eine Sache, die Peter Schröcksnadel so gar nicht mag: Durchschnitt. Und, so merkwürdig es klingen mag: Er liebt Probleme. Genau genommen sind sie, die Probleme sogar Teil seiner Philosophie: "Du brauchst ein Problem für Erfolg", lautet diese.

    In einem Alter, wo andere schon die Pension genießen und die Beine hochlegen, ist der umtriebige Tiroler davon weit entfernt. Ruhe? Keine Spur - ganz im Gegenteil: Mit der alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schladming hat sich der längstdienende Präsident des Österreichischen Skiverbandes gleich einen ganzen Rucksack an Problemen aufgehalst. Es gibt Angenehmeres, als verschiedenste Interessen in einem Skiort mit vielen Interessen durchzusetzen. Womit Teil zwei seiner Philosophie ins Spiel kommt: "Du musst ein Ziel haben." Und das ist für den Selfmade-Millionär, der einst nur mit einer Idee nach Wien auszog und mit viel Geduld und Arbeit die Welt - zumindest die der Sicherungen auf Skipisten, die lange Monopol seiner Firma Sitour war - eroberte, sich ein Imperium schuf, das im Jahr geschätzte 70 Millionen Euro umsetzt.

    Und das Ziel für Schladming ist klar - für jene WM, die er als Mitglied der Exekutive des Internationalen Verbandes federführend nach Österreich geholt hat: Die beste WM aller Zeiten soll es werden. Als Krönung seiner Laufbahn im Skisport Niederlagen mag Schröcksnadel gar nicht. Widerspruch darf sein; aber nur, wenn er wirklich gut argumentiert ist. Denn Schröcksnadel ist einer, der vorangeht, Entscheidungen trifft. Oder, wie er sagt: "Ein Schiff ja kann keine zehn Steuermänner haben." Schröcksnadel aber verwehrt sich dagegen, ein Alleinherrscher zu sein.

    Übrigens: Auch in seinem zweitliebsten Hobby neben dem Skisport, dem Fliegenfischen, zählt er zu den besten der Welt.

    MICHAEL SCHUEN





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