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    Zuletzt aktualisiert: 27.02.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Lukas Plöchl, "Traktorgansta-Partyrapper", im Porträt

    Plöchl ist eine Rampensau, er strahlt die Energie eines Jungstiers aus.

    Trackshittaz Lukas Plöchl (l.), Manuel Hoffelner (R.)

    Foto © APATrackshittaz Lukas Plöchl (l.), Manuel Hoffelner (R.)

    Fast schien es so, als habe er Platz zwei gebucht: Im ORF-Finale der "Helden von morgen" scheiterte Lukas Plöchl mit seinem Rap am begnadeten Gesang von Cornelia Mooswalder, im Vorentscheid zum Song Contest 2011 musste er sich der stimmlichen Leistung von Nadine Beiler geschlagen geben. Doch wir erinnern uns: Auch eine Christina Stürmer war ursprünglich nur Zweite.

    Sein Fleiß hat sich eben bezahlt gemacht: Seit Februar 2011 hat Plöchl mit seinem Partner Manuel Hoffelner drei Alben veröffentlicht, was nicht nur für die heimische Popbranche rekordverdächtig ist. Das Duo wird eben seinem Namen gerecht: Wir schießen die Stücke, also die Tracks, einfach schnell mal heraus, könnte man den Bandnamen Trackshittaz elegant übersetzen.

    Die ersten zwei Alben - "Oidaah pumpn muas's" und "Prolettn feian längaah" - schossen auf Platz eins, die aktuelle CD "Zruck zu de Ruabm" stieg Ende Februar 2012 auf Platz vier ein, während es für Single "Woki mit deim Popo" vorerst nur für Platz 38 in den Verkaufscharts reichte. Was sich nach dem Sieg bei "Österreich rockt den Song Contest" schnell ändern wird.

    Natürlich ist Plöchl eine Rampensau, er strahlt die Energie eines Jungstiers aus. Wer sich mit ihm jedoch länger unterhält, merkt, dass er auch ein nachdenklicher Mensch ist, der alles aufsaugt und viel reflektiert. Was sich nicht unbedingt in den Texten niederschlägt. Das geht es neben dem Allerwertesten, der seine Gefühle zeigen soll, etwa ums "Schnitzi", die "Feriieeeen", den "Mistkübi" und "Guuugarutz".

    "Unsere Lieblingsthemen sind das Landleben und Partys", erklärt Plöchl, der den Sound der Trackshittaz als "Traktorgansta-Partyrap" definiert. "Natürlich klingen wir kommerziell, aber dennoch haben wir unseren eigenen Stil", sagt der Mühlviertler. Für Baku erhofft er sich große Chancen: "Ich glaube, es wird ein Party-Jahrgang. Europa will Spaß! Wir werden den Text aber sicher nicht übersetzen und unseren Dialekt beibehalten, allein dadurch fallen wir schon in der Masse auf." Landen sie auf dem Popo, wackelt ein Plöchl weiter. Zumindest das ist sicher. CHRISTIAN UDE






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