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    Zuletzt aktualisiert: 11.01.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Daniel Craig, Schauspieler, im Porträt

    Daniel Craig (43) punktet in der Neuverfilmung von "Verblendung".

    Foto © APA

    Die Rolle des Mikael Blomkvist liegt Daniel Craig. Er spielt den schwedischen Journalisten einerseits abgebrüht und cool, gibt ihm aber in wesentlichen Momenten auch das Weiche, die Emotion. So hat Craig schon seinen Bond angelegt, der nicht nur vom Testosteron gesteuert wird, sondern auch sensibel sein darf.

    Filmemacher David Fincher ("Sieben") kommt Craigs Rollenverständnis gelegen. Der Starregisseur hat zwei Jahre nach der schwedischen Verfilmung der Bestseller von Stieg Larsson mit der Newcomerin Rooney Mara als Lisbeth Salander und mit Daniel Craig als investigativem Journalisten Mikael Blomkvist die Hollywood-Variante von "Verblendung" gedreht.

    Aber ist der Film nun tatsächlich zehnmal besser, nur weil er das Zehnfache gekostet hat? Daniel Craig kann das nicht beantworten, er sagt, er habe das Original nie gesehen, weil er sich nicht beeinflussen lassen wollte.

    Daniel Craig weiß, wie er lästige Journalisten abstellt, er hat schon früh gelernt, wie man sich durchs Leben schlägt. Der Sohn eines Stahlarbeiters aus Liverpool schmiss mit 16 die Schule, zog allein nach London schaffte schließlich doch noch seinen Abschluss: an der renommierten Guildhall School für Drama.

    Mit Joseph Fiennes, Orlando Bloom und Ewan McGregor als Kommilitonen. "Ich wollte immer Schauspieler werden", sagte Craig einmal, "ich war so arrogant zu glauben, ich könnte gar nichts Anderes", erklärte der Brite in "The Guardian". Auf den Theaterbühnen und in BBC-Produktionen war er schnell ein angesehener Schauspieler, doch auf Breitwand hat er sich lange schmal gemacht.

    Doch dann kam Bond - mit ihm als Helden erstmals blond. Dass er dabei hart ins Visier genommen wurde, war Craig klar wie Martini. "Geschüttelt oder gerührt? - Ist mir scheißegal", hatte er damals erklärt. Er hat auch alle Skeptiker gestraft, die erklärt hatten, dass er in die Fußstapfen von George Lazenby treten würde: als Eintagsfliege. Momentan dreht Craig gerade "Skyfall", es ist bereits sein dritter Bond. Womit bewiesen wäre, dass sein 007 doch zu einer großen Nummer wurde.






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