Glaube und Bräuche sind eng verbunden
Ostern ist eine Zeit vielfältigen Brauchtums. Der ORF-Kärnten hat eine eigene Sendung produziert.

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Ostern, das höchste Fest der katholischen Kirche, ist auch mit vielfältigem Brauchtum verbunden. Dabei sind die Übergänge zwischen christlicher Botschaft und Aberglaube durchaus fließend. Beim Widderopfer in Ötting bei Oberdrauburg etwa wird das Tier zugunsten der Kirchenrenovierung versteigert (heute um 10 Uhr, Filialkirche Ötting).
Die Palmsegnung erinnert nicht nur an den Einzug Jesu in Jerusalem, den geweihten Zweigen wird auch wunderkräftige Wirkung zugesprochen. Wie Palmbuschen und -besen zu binden sind, kann man heute bei einem Kurs des Heimatwerks auf dem Neuen Platz in Klagenfurt (9 bis 12 Uhr) erfahren.
Ostern im TV.Der Osterzeit seit dem Aschermittwoch widmet sich ein Österreich-Bild, das das ORF-Landesstudio Kärnten (Redaktion: Karl Altmann, Kamera: Anton Wieser) produziert hat und das am Palmsonntag um 18.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt wird. "Vom Aschenkreuz zum Osterlicht" stellt die Bräuche in der Fasten- und Osterzeit dar.
Themenschwerpunkte: Fastentücher, Kreuzwegandachten, Palmweihe, Auferstehungsfeiern. Auch Bischof Alois Schwarz kommt in dieser Sendung zu Wort. Er bezeichnet die Fastenzeit als "Zeit vom Wahrnehmen der eigenen Begrenztheit". Dadurch wird der Mensch frei, um die "Schwerelosigkeit von Ostern" besonders zu erleben.











