Polizei droht mit Geldstrafen und Arrest
Immer wieder passieren zu Ostern teils schwere Unfälle mit Böllern. Die Kärntner Exekutive warnt jetzt vor Verstößen gegen die Sicherheitsauflagen. Bis zu 3600 Euro Strafe oder drei Wochen Arrest drohen.

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Angesichts der zu Ostern jährlich verstärkt auftretenden Zahl an Unfällen beim Böllerschießen hat die Kärntner Polizei die Bevölkerung zum vorsichtigen und sachgemäßen Umgang mit den beliebten Krachern aufgerufen. Jedes Schießen muss von Bezirkshauptmannschaft oder Bundespolizeidirektion genehmigt und von der Exekutive überwacht werden - bei Verstoß oder Nichteinhaltung der Sicherheitsauflagen drohen Geldstrafen bis zu 3600 Euro oder drei Wochen Arrest.
Grundregeln beachten
Insbesondere werden Böllerfans dazu aufgefordert, "das verbotene, weil extrem gefährliche, eigenhändige Wiederladen von Metallböllerpatronen sowie das Verwenden der alten 'Schießbecher' zu unterlassen", hieß es in einer Aussendung der Sicherheitsdirektion am Donnerstag. Außerdem wird dazu angehalten, gewisse Grundregeln zu beachten. So darf beispielsweise nur solches Böllergerät zum Einsatz kommen, dass sich in einwandfreiem funktionstüchtigen Zustand befindet. Beim Hantieren und Abfeuern dürfen die Personen weder durch den Genuss von Alkohol oder eines sonstigem Suchtmittels beeinträchtigt sein. Wichtig sei es auch, beim Schießen mit Böllerkanonen und -patronen die in der Betriebsanleitung angegebenen Mindestsicherheitsabstände unbedingt einzuhalten.











