Gegen die Irreführung beim Einkauf
Lebensmittel-Check: Konsumentenschützer starten Internet-Seite.
WIEN. Viele schöne Bilder auf Lebensmittel-Verpackungen entpuppen sich als leere Versprechungen: Orangen auf einer Limonade, die nur Aromastoffe enthält, schöne Beerenfrüchte, die dann nur in winzigen Mengen enthalten sind. Solche und ähnlich gelagerte Fälle von Irreführung des Konsumenten sollen in Zukunft im Internet auf der neuen Internetplattform www.lebensmittel-check.at des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) aufgedeckt werden. "Die Lebensmittel in Österreich sind insgesamt sehr sicher. Das größte Problem haben wir mit falsch und irreführend gekennzeichneten Produkten", so Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ).
Selbst Produkte melden
Lebensmittel seien ein zentrales Interesse der Konsumenten, deshalb sei es klar, "dass wir bei unlauteren und irreführenden Geschäftspraktiken vorgehen müssen", erklärte Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Minister für Konsumentenschutz.
Auf dem Internet-Portal können Konsumenten auch selbst Produkte melden, bei deren Herkunft und Kennzeichnung sie sich nicht sicher sind. Der VKI wählt etwa zwei pro Woche aus und unterzieht sie einer genauen Analyse, betont VKI-Geschäftsführer Franz Floss. "Was draufsteht, soll auch drin sein. Was versprochen wird, auch gehalten werden."








