Tanken ist nur in Slowenien günstiger
Preisunterschied ist bei Diesel größer.
WIEN. Die Spritpreise sind in Österreich auf einem neuen Rekordhoch angelangt. Grund genug für den ARBÖ, nach Alternativen im nahen Ausland zu suchen. Fündig geworden ist der Autofahrerklub freilich nur in Slowenien. Im Vergleich von acht Ländern bietet Österreich sowohl bei Eurosuper als auch bei Diesel den zweitgünstigsten Preis. Dabei kostete ein Liter Eurosuper in Slowenien im Schnitt 1,438 Euro, in Österreich 1,454 Euro. Bei Diesel (1,335 Euro je Liter in Slowenien, 1,409 Euro in Österreich) ist der Unterschied markanter. Die höchsten Spritpreise weisen Deutschland und Italien aus. "Kärntner und Steirer profitieren, denn kaum jemand, der in Grenznähe von Slowenien wohnt, wird sich angesichts der heimischen Rekordpreise einen vollen Tank entgehen lassen", sagt ARBÖ-Sprecher Thomas Woitsch.
Der Verkehrsklub Österreich weist darauf hin, dass der Anteil der Mineralölsteuer (MöST) auf ein Rekordtief gesunken ist und nur noch weniger als ein Drittel des Spritpreises ausmacht. Die Mineralölsteuer ist ein Fixbetrag. 2002 machte sie bei Eurosuper noch fast die Hälfte des Preises aus.








