Lufthansa zahlte 3100 Euro für USA-Tickets zurück
Da im Reisepass der Tochter der Chip fehlte, platzte der Familienurlaub in Florida.

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"Ich weiß, dass ich für meine Reiseunterlagen selbst verantwortlich bin. Dennoch bin ich enttäuscht, dass die Lufthansa mein Kulanzansuchen abgelehnt hat!", wandte sich Dietmar K. vor Kurzem an den Ombudsmann.
Der Grazer wollte den Jahreswechsel 2010 mit Kind und Kegel in Florida verbringen, doch eine Riesenportion Pech hatte das verhindert. Beim Einchecken in Düsseldorf in den Flug in die Staaten wurde die neunjährige Tochter zurückgewiesen. Im Reisepass der Jugendlichen fehlte der "Chip". "Ich habe mich schon Wochen vorher erkundigt, die Internetanmeldung in die USA durchgeführt und auch das Okay für meine Tochter bekommen", war der Steirer fassungslos und "wie vom Donner gerührt".
Die Österreicher mussten nach Wien zurückfliegen und dafür 2600 Euro berappen. Über die Feiertage war kein Ersatzpass aufzutreiben, also wurde auch der umgebuchte Flug nach Florida einige Tage später sausen gelassen. Zum Ärger über die geplatzte Reise kam also noch ein großer finanzieller Schaden. Diesen wollten die verhinderten Passagiere vermindern und stellten ein Kulanzansuchen an die Fluglinie. "Dieses wurde nach sieben Monaten abgelehnt", so der frustrierte Vater.
Damit wollten wir uns aber nicht zufriedengeben und appellierten an die Lufthansa, den Fall noch einmal zu prüfen, da beim Zubringerflug von Graz die Tochter mit ihrem Pass anstandslos mitgenommen worden war.
Nun kam die erfreuliche Antwort: Die Lufthansa zahlt 3100 Euro für die Tickets zurück. Die Familie will heuer zum Jahreswechsel endgültig nach Florida: Alle Pässe und Visa sind vorhanden, doppelt geprüft und in Ordnung.








