Wer zu laut lacht, gilt als unanständig
Andere Länder, andere Sitten: Wer auf Fernreisen religiöse Gefühle verletzt, riskiert Strafen.

Foto © Ruth BlackIn Dubai sollte man wohl verhüllt wie die Scheichs sein
Ne, ne, sagen die Griechen und meinen: ja! Je weiter wir uns wegbewegen, desto mehr steigt die Gefahr von Missverständnissen. Die ÖAMTC-Reiseexpertin Silvie Bergant empfiehlt Reisenden, die den Herbst nutzen, um in ferne Gefilde zu fliegen, fremde Religionen, Traditionen und Kulturen zu achten und zu respektieren und rät unter anderem:
In Ländern wie Ägypten, Jordanien, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten ist besonders außerhalb der Hotelanlagen auf die Kleidung zu achten. Wer zu viel nackte Haut zeigt, muss damit rechnen, nicht den nötigen Respekt von arabischen Einwohnern entgegengebracht zu bekommen.
Ähnlich wie in vielen anderen asiatischen Ländern gilt die linke Hand in Indien als unrein. Vorsicht ist beim Handgeben oder Zureichen der Speisen geboten.
In China, Japan und Südostasien ist das Zeigen von Emotionen unangebracht: Übertriebenes Lachen oder Schimpfen gilt als unanständig. Vielmehr ist es ratsam, beim Lachen die Hand vor dem Mund zu halten. Schuhe sollten bei religiösen Stätten, in Restaurants und Privatunterkünften ausgezogen werden.
Besonders in Thailand sollte man sich nie auf Buddha-Statuen setzen oder stellen - es droht dafür sogar Gefängnis. Die Ausfuhr größerer Buddhas ist ohne Genehmigung verboten.









