Fluglinien verstecken immer häufiger Zusatzgebühren
Billig wird nicht selten sehr teuer: Experten kritisieren den mittlerweile gewaltigen Zusatzgebühren-Dschungel bei Fluglinien.

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Nicht immer ist der Flug am günstigsten, bei dem auf den ersten Blick das billigste Ticket angeboten wird. Der Preis kann sich – je nach Anspruch – schnell verdoppeln. "Mittlerweile hat sich ein regelrechter Zusatzgebühren-Dschungel entwickelt", kritisieren die Reiseexperten des ÖAMTC, die die Zusatzkosten von zehn europäischen Airlines ermittelt und miteinander verglichen haben. Es wurde jeweils der günstigste Flugtarif ausgewählt. Tarife mit Zusatzleistungen, Spezialkonditionen, Bonusprogramme und Sonderangebote wurden nicht berücksichtigt. Das Ergebnis: Ein genauer Vergleich zahlt sich auf jeden Fall aus, denn der Kostenteufel wird sehr oft im Detail versteckt.
Versteckte Zusatzgebühren
Die Zusatzgebühren sind nicht bei jeder Airline auf den ersten Blick zu finden. Häufig verstecken sich die Hinweise in seitenlangen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Tarifbestimmungen oder den häufig gestellten Fragen (FAQ). "Den besten Überblick hat man bei Ryanair, InterSky und Germanwings", sagen die Tester. Diese Linien bieten auf den Websites eigene Übersichtstabellen an. Gebühren werden für zusätzliche Gepäckstücke, bestimmte Buchungsarten, Sitzplatzreservierungen, den Online-Check-in oder Stornokosten verrechnet. Ryanair geht sogar so weit, dass in der Hochsaison zwischen Juni und Ende September sowie zwischen Weihnachten und Silvester die Koffergebühr um bis zu zehn Euro angehoben wird.
Im Stornofall werden bei Billigtickets die Flugkosten oft nicht zurückerstattet. Gebühren und Flugabgaben hingegen schon. Nun werden dafür immer öfter hohe Bearbeitungsgebühren verlangt.








