Ein Körberlgeld
Warnung vor üblem Trick mit dem leeren Tank bei Mietwagen.

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Einen fiesen Trick, um ihre Kunden über den Tisch zu ziehen, scheinen manche Autovermieter in letzter Zeit anzuwenden. Konsumentenschützer schlagen Alarm, dass sich zum Beispiel auf der Ferieninsel Mallorca die Unsitte breitgemacht habe, dass sich Firmen mit dem Tank-Trick ein Körberlgeld dazu verdienen wollen.
Und das geht so: Der Kunde wird dazu verpflichtet, den Mietwagen mit vollem Tank zu übernehmen und die Füllung gleich und zusätzlich zu bezahlen; zurückbringen muss er das Auto aber mit leerem Tank. Geld zurück für nicht verbrauchten Sprit gibt's keines. Das ist in den allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt, die der Kunde bei Übernahme des Wagens unterschreibt. Besonders schlimm ist diese üble Praxis für Kurzurlauber, die in der Zeit ihres Aufenthalts gar nicht so viel fahren wollen oder können, um den Tank zu leeren.
Zusatzbedingungen lesen
Die Kasse der Vermieter klingelt aber auch bei ganz normalen Mietwagen-Kunden. Es wird nämlich niemand riskieren, so das Kalkül, das Fahrzeug tatsächlich mit leerem Tank zurückzubringen. Riskiert er damit doch auch, dass er unterwegs ohne Sprit liegen bleibt und somit das Flugzeug verpasst. Schützen kann man sich als Kunde gegen solche Methoden nur, indem man schon vor der Anmietung die Zusatzbedingungen genau studiert und vergleicht.
Aber auch die Anbieter reagieren bereits. So hat zum Beispiel das Vergleichsportal "billiger-mietwagen.de" erst kürzlich die Tankregelung in seine Produktbewertung aufgenommen und warnt Kunden, wenn "vollgetankt übernehmen, vollgetankt zurückgeben" nicht gilt. So bleibt das Körberlgeld, das sich der Vermieter sichern wollte, in der eigenen Urlaubskasse.








