Metallbau Buttazoni in neuer "Blüte"
Mit Hochbeeten gleicht der Metallbauer Einbrüche im Hochbau aus. Und liefert vielleicht sogar nach Dubai.
HIMMELBERG. Es erwärmt sich früher, man muss sich nicht bücken, es steht sogar schon auf Wikipedia: Das Hochbeet hat derzeit auch in Kärntner Gärten Hochsaison und das kann ausgerechnet der Himmelberger Metallbauer Buttazoni für sich nützen.
Armin Buttazoni baut das Beet nicht aus Holz, sondern aus Stahl. Es war eine Idee aus dem Privat-, nicht aus dem Geschäftsleben: Seine Frau stammt aus einer Gärtnerfamilie. In die Entwicklung flossen Erkenntnisse aus dem Lärmschutzbereich und dem Hallenbau ein. Das Buttazoni-Beet besteht aus Sandwich-Paneelen. Sie sind beidseitig beschichtet und daher Umwelt-resistent, zu 100 Prozent bruchsicher. Verrottbare Gehölze am Boden geben Wärme nach oben ab. Daher wächst alles schneller. Gerade hat Buttazoni eine Mini-Variante vorgestellt: das Hoch-Kräuterbeet "Eva". Was für den Privatbereich gedacht war, erschließt Buttazoni nun Absatzmöglichkeiten im sozialen Wohnbau. Gerade hat er die Beete Wohnbaugenossenschaften in Niederösterreich vorgestellt. Altenwohnheime sind interessiert: "Die Beete sind für die Bewohner eine gute Beschäftigung", freut sich Buttazoni senior, der sich mit seinem Sohn die Geschäftsführung teilt. Die Beete werden ihm, wie er sagt, helfen, seinen Umsatz von drei Millionen Euro heuer zu halten. Sie kompensieren Aufträge, die ihm wegen der schwachen Hochbau-Konjunktur einbrechen. Mindestens 1000 Stück will er heuer verkaufen. Und die Beete könnten sogar Export-Schlager werden: In die Schweiz, nach Deutschland und Italien wird bereits geliefert. Demnächst könnten Aufträge aus Dubai folgen. EVA GABRIEL








