Sicher war teuer
Ein Leser aus Kärnten zahlte 370 Euro für zwei leer gelassene Sitzplätze im Flugzeug.

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Usere Leser aus Kärnten buchten im Vorjahr einen Flug nach Bangkok bei Austrian Airlines. Am Abflugtag war das Wetter in Klagenfurt extrem schlecht. Das Paar hatte gleich nach der Ankunft in Thailand eine Rundreise gebucht. Also wollte es das Risiko nicht eingehen, dass durch einen möglicherweise abgesagten Zubringerflug von Klagenfurt nach Wien die weitere Reise ins Wasser fallen könnte.
Deshalb gingen die Kärntner auf Nummer sicher, reisten am Vormittag mit dem Zug nach Wien und ließen die beiden Sitzplätze in der Zubringer-Maschine leer. Was sich der Laie einfach vorstellt, ist in der modernen Verkehrswelt aber zumindest eine Umbuchung. Und was einen Namen hat, ist natürlich auch nicht gratis. 370 Euro Umbuchungsgebühr mussten die beiden zusätzlich zum schon bezahlten Ticket von Klagenfurt nach Bangkok dafür berappen, dass sie auf einer Teilstrecke nicht mitgeflogen sind.
Das konnten unsere Leser nicht verstehen, reklamierten und holten sich eine Abfuhr. Die AUA verzichtete nicht auf die verrechnete Gebühr. Doch weil die staatliche Airline im Vorjahr gerade durch arge Turbulenzen flog, gaben sich die patriotischen Österreicher mit der Ablehnung vorerst zufrieden.
Da sich die Lage aber inzwischen stabilisiert hat, "hoffen wir auf ein Entgegenkommen mit Ihrer Hilfe", versuchten die Kärntner nun einen zweiten Vorstoß.
Doch die AUA hatte wieder kein Einsehen: Das Produkt sei abgeändert worden, "dafür ist laut Tarifbestimmungen eine Gebühr zu entrichten", beharrte Margit Harasym, Leiterin des Teams für Kundenbeziehungen, auf ihrem Standpunkt.








