Der Pilgerweg mit Ryan-Air
Die Fluglinie zahlte nicht einmal 69 Euro Schadenersatz.

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Unsere Leserin wanderte kürzlich mit ihrer Tochter auf dem Jakobsweg. Dabei lernten die Frauen einander, sich selbst und zwei Billig-Airlines besser kennen. Ihr Resümee: Während sich Air Berlin als kundenfreundliche Fluglinie zeigte, ist es mit Ryan-Air ein Kreuz. Auf dem Pilgerweg nach Schadenersatz sind die Frauen noch immer nicht angekommen.
Schadenersatz. Beim Hinflug mit Air Berlin über Palma nach Bilbao blieben die Rucksäcke auf den Balearen. Die Frauen konnten ihre Pilgerreise erst einen Tag später antreten, mussten eine Zusatzübernachtung bezahlen und hatten diverse Kosten. Nach einer schriftlichen Reklamation unsererseits bezahlte Air Berlin anstandslos 245 Euro. Zurück sollte es mit Ryan-Air über London und Salzburg gehen. Wegen Nebels konnte die Maschine aus London aber nicht landen.
Kein Haftung für Anschlussflüge. Die Abreise erfolgte einen Tag später, der Flieger nach Salzburg war weg. Obwohl für die selbe Fluglinie, mussten die Pilger für neue Tickets 265 Pfund hinblättern. Ryan-Air haftet nicht für Anschlussflüge. Aber nicht einmal 69 Euro für zwei Billigst-Übernachtungen und einen Tag Verpflegung war Ryan-Air bisher bereit zu zahlen, obwohl das gemäß EU-Abkommen den Reisenden zusteht.








