Unbeabsichtigt Schwarzfahrer
Passagiere ohne Ticket müssen Zugbegleiter suchen.
Mit dem Geld in der Hand kommt man nicht durchs ganze Land! Unser Leser war spät dran, als er mit der Eisenbahn in die Landeshauptstadt wollte. Er konnte keine Fahrkarte mehr beim Automaten lösen, also machte er es sich "mit dem Geld in der Hand" bequem und wartete auf den Schaffner, um bei ihm ein Ticket zu kaufen.
Schwarzfahrer. "Aha, ein Schwarzfahrer!", wurde er vom Zugbegleiter begrüßt. "Er hat mich konsequent geduzt und 64 Euro zusätzlich verlangt. Ich weigerte mich zu bezahlen", so unser Leser. Seine Erklärung, er habe das Geld für die Karte schon in der Hand, wurde mit einem "Das kann jeder sagen!", quittiert. Schließlich wurde die Polizei geholt.
Kein Kartenverkauf im Zug. Auf Selbstbedienungs-Strecken erfolgt kein Kartenverkauf mehr im Zug. Die Tickets müssen vor Fahrtantritt gekauft werden", belehrte die ÖBB den verärgerten Kunden und bestand auf der Bezahlung der Strafgebühr.
"Ich hab' es nicht nötig schwarzzufahren, ich bekomme sämtliche Zugkarten ersetzt!", wandte sich der Mann empört an uns.
Zugbegleiter suchen. BDie ÖBB verzichteten schließlich auf die Strafe. In der Regel gilt aber: Ein Passagier, der ohne Karte einsteigt, muss aktiv den Zugbegleiter suchen, sonst ist er ein Schwarzfahrer. Denn: Dass man zu spät dran war und eigentlich sowieso eine Karte hätte kaufen wollen, kann ja wirklich ein jeder sagen!








