iPad in Österreich: Respektabler Verkaufsstart
Insgesamt sei man mit dem Start und mit der Zahl der Kunden aber außerordentlich zufrieden, heißt es - campierende Apple-Freaks, die vor der Verkaufs-Filialen übernachteten, gab es allerdings nicht.
Quelle © ipad2_digi100723.jpg | Foto: KLZ Digital iPad: Verkaufsstart in Graz
Um Punkt 08:30 Uhr startete am Freitag in der McShark-Filiale in Wien-Mariahilf der Verkauf von Apples neuem Tablet-PC iPad. Die beim Verkaufsstart von Apple-Produkten obligate Menschenschlange war zwar vorhanden, hatte jedoch lediglich eine Länge von rund 30 Metern. Campierende Apple-Freaks, die vor der Filiale übernachteten, gab es nicht.
Emilio Bietti, General Manager PR bei Apple-Premium-Reseller McShark, erklärte, dass dies mit sogenannten Vormerkungen zusammenhänge. Viele Kunden würden versuchen, das lange Anstellen zu vermeiden und im Laufe des Tages vorbeikommen, sie hätten ohnehin die Zusicherung auf ein Gerät. Insgesamt sei man mit dem Start und mit der Zahl der Kunden aber außerordentlich zufrieden, zumal das Gerät in Deutschland und in der Schweiz bereits länger verfügbar sei - viele, die es nicht erwarten konnten, hätten sich dort eines gekauft.
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Einige iPad-Fans warteten bereits seit sieben Uhr in der Früh vor der Filiale des Händlers. Die acht McShark-Filialen in Österreich hätten eine sehr hohe vierstellige Stückzahl an Geräten auf Lager, so Bietti. Man könne heute aber auf jeden Fall alle Kunden mit einem iPad versorgen. Entgegen seiner Annahme sei nicht die teuerste Variante des iPads mit 64 GB Speicher, WLAN und UMTS für 799 Euro das am meisten nachgefragte Modell. Die Kunden würden den Verkäufern überraschenderweise das 16-GB- und das 32-GB-Modell aus den Händen reißen.
Mit dem Verkauf von Zubehör erwarten sich die Händler ebenfalls regen Umsatz, Bietti rechnet mit "etwa noch einmal 50 Prozent des iPad-Umsatzes". Grund dafür ist unter anderem das Nicht-Vorhandensein eines USB-Anschlusses am iPad, was mit einem passenden Adapter umgangen werden könne bzw. die eingeschränkte Bildschirmlesbarkeit in der Sonne, welcher mit Sonnenschutzfolien beizukommen wäre. Aber auch Taschen, Schutzhüllen, kabellose Tastaturen und Docks befinden sich im Sortiment.
Über 3 Millionen Menschen haben den Tablet-PC mit 9,7-Zoll-Touch-Screen weltweit bereits erworben. Technisch gesehen handelt es sich um ein großes iPhone - nur telefonieren kann man mit dem Gerät nicht. Die Software (iOS 3.2.1) basiert auf der des iPhone, das ein ähnliches Bedienkonzept hat.
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Zwischen 499 Euro und 799 Euro kostet das iPad von Apple, das ab Freitag in Österreich im Handel ist.
Kaufen kann man ihn im Apple-Webshop, bei autorisierten Händlern sowie bei Media Markt und Saturn.










