Für alle eine "App"
Von Jamie Olivers Video-Kochbuch übers Musik-Erraten bis hin zu Taschenlampen: Die besten Apps für das iPhone.

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Mehr als 100.000 Anwendungen gibt es mittlerweile für Apples iPhone. In einem Jahr werden es rund 300.000 sein. Je mehr Programme es gibt, umso weniger findet sich der Einzelne im Dickicht zurecht. Die Kleine Zeitung gibt ein paar App-Tipps. Was muss unbedingt auf ein iPhone, die genannten Anwendungen finden Sie, indem Sie den Namen im iTunes-Store suchen. Örtliches Jeder sollte zumindest eine Navigationslösung mit dabei haben.
Die Anwendungen von Navigon und TomTom kosten mit Europa- Karten jeweils 100 Euro. Billiger ist Roadee (1,59 Euro), weil es auf den kostenlosen Karten von OpenStreetmap basiert und dennoch passabel funktioniert. Praktisch ist AroundMe (gratis), das einem Bars, Sehenswürdigkeiten oder Geschäfte in der Nähe des Standortes auflistet. Apps wie Layar oder Wikitude (beide gratis) zeigen einem interessante Orte in der Nähe in einer neuartigen 3D-Ansicht.
Wissenswertes
Das kostenlose Wikipanion liefert die komplette Wikipedia aufs iPhone. Wer auf Urlaub fährt, soll einfach nach dem jeweiligen Urlaubsziel suchen. Zu allen beliebten Urlaubsstädten oder -ländern gibt es praktische, teils kostenlose Anwendungen. In jedem Fall sehr gut sind die Lonely Planet Guides (acht bis zwölf Euro, auf Englisch), die auch Offline-Karten (wegen Roaming) mit GPS-Funktion bieten. Ebenfalls sehr gut und offline nutzen lässt sich die App des österreichischen Reiseportals Tripwolf. Auch das werbefinanzierte Herold-Telefonbuch gehört auf jedes iPhone. Freizeit-Köche lernen von Jamie Oliver mit der 20 Minutes Meals-Anwendung (5,99 Euro).
Praktisches
Das beste Notizzettel-Programm überhaupt heißt Evernote. Mit Skype kann man chatten und im Wlan sogar telefonieren. Wer oft auf Google sucht, lädt sich die gleichnamige App aufs iPhone. Ein weiteres Must-Have ist die Anwendung für Facebook. Alle eben genannten sind gratis. Red- Laser kostet zwar 1,59 Euro, holt das Geld aber locker wieder herein. Es nutzt die Kamera zum Scannen des BarCodes und vergleicht Preise im Internet. Wer im Ausland unterwegs ist, soll im AppStore nach Wifi suchen. Es gibt eine Reihe von Apps, die helfen, drahtloseNetze zu finden und Roamingkosten zu sparen. Shazam ist ein Programm, das viele Nicht-iPhone-Besitzer staunen lässt. Nachdem man es kurz zu einer Musikquelle (etwa ein Radio) gehalten hat, verrät die Gratis-App, welcher Song da gespielt wird. Praktisch und 79 Cent teuer ist ConvertBot zum Umrechnen von Maßeinheiten und Währungen. Eine ganze Reihe kostenloser "Taschenlampen"- Programme dreht die Helligkeit des Bildschirms kurzfristig auf die höchste Stufe und bringt so Licht ins Dunkel. Der Translator übersetzt gratis mit Hilfe von Google einzelne Wörter oder ganze Sätze in dutzende Sprachen.
Buntes
Die beste Kamera ist immer die, die man gerade dabei hat. Die Anwendung BestCamera (2,39 Euro) steht unter genau diesem Motto. Geschossene Fotos können mit Filtern behübscht oder verfremdet und anschließend bei allen möglichen Webdiensten zugleich veröffentlicht werden. Zur Bearbeitung von Bildern bietet Adobe den kostenlosen Photoshop.com mobile. Mit Pano (2,39 Euro) schießt man Panoramas, die Video Camera wertet für 79 Cent die Videofähigkeiten des Kulthandys auf.









