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    Zuletzt aktualisiert: 13.05.2008 um 11:43 Uhr

    Daumenkino: Videos für Handy und iPod

    Jedes neuere Mobiltelefon kann auch Filme abspielen. Gratis-Software hilft bei der Aufbereitung für die vielen Formate. Hier einige Tipps.

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    Wenn ein Handy Videos aufnehmen kann, liegt es nahe, dass es solche auch abspielen kann. Und das ist bei praktisch allen neuen Mobiltelefonen der Fall. Dank immer billigerer Speicherkarten (Gigabyte Micro-SDChips mit zwei Gigabyte gibt es schon um weniger als zehn Euro) ist mittlerweile auch das Platzproblem gelöst.

    Fragen über Fragen. Allerdings geben Handys Filme in einem anderen Format (in der Fachsprache "Codec" genannt) wieder als ein PC oder Mac. Daher müssen die Kurzfilme aus dem Netz, TV-Mitschnitte oder Spielfilme erst konvertiert werden. Mit WMV, AVI oder MPG fängt ein Handy meist wenig an. Doch es gibt einen kleinsten gemeinsamen Nenner für alle Hersteller: 3GP. Das – eigentlich für Multimedia-Nachrichten entwickelte – Format spart Speicherplatz und ist universell abspielbar. Besser ist man dran, wenn das Handy das neuere MPEG4-Format versteht. Microsoft setzt bei Windows Mobile auf WMV-Filme – iPods und das iPhone freuen sich über MP4-Dateien. Bleibt noch die Frage nach der Größe. Handybildschirme sind kleiner, die Muskelkraft ihrer Prozessoren oft bescheiden. Neue Multimedia-Telefone bieten QVGA-Auflösung (320 x 240 Bildpunkte), ältere Geräte versorgt man mit Filmen in QCIF-Größe (176 x 144 Pixel).

    Einfache Umwandlung. Keine Panik, das klingt komplizierter als es ist. Die Hürden der Videoformate nimmt man recht einfach mit Software. Im Idealfall wählt man im Programm das Video auf der Festplatte aus und teilt nur noch mit, auf welchem Endgerät man das Video sehen will. Fertig. Die Umwandlung dauert je nach Aufwand und Rechnerleistung 15 bis 40 Minuten je Videostunde.

    Gratis-Software. Kommerzielle Programme wie MovieJack 5 oder Pocket Video Maker können für 20 bis 40 Euro mit jedem Format umgehen. Die Freeware-Konkurrenz steht ihnen allerdings um fast nichts nach. Sie sind vielleicht nicht immer so einfach zu bedienen, dafür aber gratis. Empfehlenswert sind vor allem drei Programme: Der Media Converter SA konvertiert nicht nur vorhandene Videos fürs Handy um. Er holt sich auch YouTube-Videos aus dem Netz, die man so eigentlich gar nicht speichern kann. 3GP Movie Free zeichnet sich vor allem durch seine einfache Bedienung aus. Zudem kann es auch die weit verbreiteten DivX- und XviD-Filme umwandeln. Der 3GP-Ripper (ebenfalls von cutedvd.com) ist ein Spezialist, wenn es darum geht, DVDs (ohne Kopierschutz) auf das Handy zu schicken. Hat man ein neueres Nokia-Handy, kann man auch den Videoconverter der PC Suite verwenden, der das Maximum an Qualität für das jeweilige Gerät herausholt.

    Der Brückenschlag. Pro Stunde muss man in QVGA-Auflösung mit 200 bis 300 MB großen Dateien rechnen. Die kopiert man flott mittels eines Kartenlesegeräts direkt auf die Speicherkarte des Handys.


    Youtube-Filme

    "MediaConverter" bietet werbefinanzierte Online-Werkzeuge zum Wandeln von Webfilmen. Die Konvertierung ist denkbar einfach: Man trägt die YouTube-Adresse des Videos ein, wählt das Ziel-Format und kann sich nach wenigen Momenten die fertige Filmdatei herunter laden. Auch das Offline-Programm ist gratis.

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    Tools

    Wer am PC öfters mit der Umwandlung von Videos von einem ins andere Format zu tun hat, kann auch zu kommerziellen Programmen greifen. Ein Beispiel ist der Video-Converter 4 von AVS. Er akzeptiert so gut wie alle Formatwünsche. Für Mac-Nutzer empfiehlt sich Handbrake oder der MP4-Converter.

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