Auf den Griller, fertig, los!
Der Sommer ist da und mit ihm auch das Grillvergnügen. 80 Prozent der Österreicher gehen der "Freizeitbeschäftigung ersten Ranges" regelmäßig nach - am liebsten mit Würstel, Schweinskoteletts und Gemüse.

Foto © kai-creativ - Fotolia.comGrillen ist bei den Österreichern überaus beliebt
Der Sommer ist endlich da und mit ihm auch die beste Zeit für lauschige Abende und gesellige Nachmittage im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Und wie es sich eben gehört, ist auch der Griller mit dabei. 80 Prozent der Österreicher grillt übrigens regelmäßig. Dabei scheint das Grillen umso beliebter zu sein, je größer der Haushalt ist. Am wird hierzulande im Freien gegrillt und am Holzkohlengrill.
Knoblauchbrot und Ananas
Würstel landen am häufigsten am Griller, aber auch Schweinskoteletts und Gemüse gehören zu den ganz großen Rennern. Vieles eignet sich, um auf der offenen Glut gegart zu werden: Hendl- und Putenbrust, Schweinsbauch, Hendlflügel, Faschiertes und Rindssteak, und unter den Gemüsesorten natürlich Kartoffel, Zucchini, Auberginen, Mais und Tomaten. Auch Brot schmeckt herrlich knusprig, wenn es ein paar Minuten auf dem Rost gelegen ist, und umso besser, wenn es zuvor mit Knoblauch- oder Kräuterbutter bestrichen wurde. Als Beilage sind verschiedene Salate beliebt, wie Kartoffelsalat, griechischer Salat, Tsatsiki oder einfach bunte gemischte Salate.
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Foto vergrößernFleisch macht sich gut am Griller - egal, ob selbst gewürzt oder fertig mariniertFoto © APA
Auch die Saucen dürfen nicht fehlen. Eigenkreationen sind dabei genauso gefragt wie die Klassiker Barbecue-Sauce, Sauce Tartare oder pikante Chilisaucen. Wer weniger Zeit hat, kauft einfach fertige Grillsaucen oder Ketchup und Senf.
Und warum nicht auch gleich die Nachspeise grillen? Ananas oder Bananen auf Alufolie gelegt schmecken wunderbar! Einfach mit Schokosauce garnieren oder etwas auskühlen lassen und zu Eis servieren!
Features
Für Vegetarier
Fakten
Kulinarischer Genuss, aber auch hohes Unfallrisiko: Jedes Jahr müssen rund 1.000 Österreicher wegen Verletzungen beim Grillen im Spital behandelt werden. 80 Prozent der Vereletzten sind Männer - weil unvorsichtiger, oder einfach öfter am Griller anzutreffen.
Der häufigste Grund für Grill-Unfälle wäre eigentlich leicht zu vermeiden: nämlich Ungeduld. Jeder zweite Verletzte zieht sich Verbrennungen zu, weil Spiritus oder Benzin aus Zeitgründen als Zündhilfen verwendet wird.










