Alles Fasching
Faschingskrapfen und buntes Narrentreiben haben wieder Saison. Wissenswertes zum Fasching, Rezepte für Faschingskrapfen und Termine für närrisches Faschingstreiben.

Foto © ScheriauBeim Faschingsumzug der Kleinen Zeitung geht es auch heuer wieder närrisch zu
Als Fasching, auch oft fünfte Jahreszeit genannt, bezeichnet man verschiedene Bräuche, um die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude zu feiern. Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur christlichen Fastenzeit entstand. Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen vaschanc und vaschang auf. Etymologisch leitet sich Fasching, Vaschang vom "Fastenschank" her, also dem letzten Ausschank (alkoholischer Getränke) vor der damals noch strengen Fastenzeit. Vom Fasching spricht man vor allem in Altbayern und Österreich (östlich des Arlbergs) im bairischen Sprachraum.
Fasching feiern
Am 16. Februar findet zum 39. Mal der Faschingsumzug der Kleinen Zeitung in Graz statt. Aber auch in anderen Städten der Steiermark gibt es zur "lustigsten Zeit" des Jahres verschiedenen Veranstaltungen.
Kulinar(r)isches
Was darf zur Faschingszeit auf keinen Fall fehlen? Natürlich der Faschingskrapfen. Die Herkunft der Faschingskrapfen ist umstritten. Es gibt verschiedene mehr oder weniger glaubwürdige Theorien um die Entstehungsgeschichte dieses süßen Gebäcks. Eine Legende besagt, dass er eine Erfindung einer Wiener Hofratsköchin namens Cäcilie Krapf sei. Es heißt, dass er nach dieser Frau Krapf auch seinen Namen trägt. Allerdings ist ein Gebäck, das "krapfo" geheißen hat, schon aus dem 9. Jahrhundert bekannt, und auch in Wien werden bereits 1486 die ersten "Krapfenpacherinnen" erwähnt.










