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Zuletzt aktualisiert: 18.05.2012 um 13:15 UhrKommentare

Ultrabooks – hohe Leistung, hoher Preis?

Lange Akkulaufzeit, hohe Leistung und gute Usability (Bedienbarkeit) – das waren die Versprechen von der Firma Intel, als man eine neue Generation von Notebooks vorstellte. Wie nützlich sind diese wirklich? Rechtfertigt die Leistung wirklich den höhern Preis?

Foto © saginbay - Fotolia.com

Ultrabook ist ein eingetragenes Warenzeichen des Computerchip-Herstellers Intel. Mit einem Marktanteil von ungefähr 80 Prozent konnte die Computerbranche im Mai des Jahres 2011 aufhorchen, als man eine neue Generation von Mikrochips ankündigte um dem wachsenden Tablet-Markt Paroli bieten zu können. Die Laptops sollten zusätzlich Tablett-ähnliche Funktionalitäten, wie dem schnellen Aufwachen aus dem Standby-Betrieb, bieten. Nun, ein Jahr nach Ankündigung der großen Revolution, haben alle großen Notebook-Anbieter ihre ersten Ultrabooks vorgestellt.

Extrem dünn und leicht, sehr schnell und lange Akku-Betriebszeit - auch wenn man einige Spezifikationen bereits kennt, genau definieren lässt sich diese Geräteklasse nur schwer. Zwar gilt es für den Prozessortyps der Ultrabooks genaue Hardwareanforderungen, dennoch wirbt jeder Hersteller mit unterschiedlichen Vorteilen. Design- und Hardwaretechnisch ist die neue Generation wohl mit dem Apple Macbook Air zu vergleichen: eine Höhe von maximal 21 Millimetern, zwischen 1,1 und 1,5 Kilogramm und sehr kompakte Abmessungen - 11 bis 13 Zoll lassen dieses Notebook auch bequem in der Handtasche verschwinden.

Störend finden viele User die Tatsache, dass auf den Einsatz von optischen Laufwerken - also für CDs, DVDs und Blueray-Discs - verzichtet wird. Da diese Medien aber ohnehin vom Markt verschwinden und die Übertragungs- und Speicherkapazitäten für andere externe Medien immer attraktiver werden, ist dies kein Argument gegen eine erfolgreiche Zukunft dieser Modelle. Auch verzichtet man auf die häufig unnötig hohe Anzahl an Anschlüssen, da immer mehr Peripherie-Geräte wie Drucker, Tastatur oder Handys ohnehin meist kabellos über Bluetooth verbunden werden können. Preislich wurde das Ziel angepeilt, dass kein Ultrabook über 1000 US-Dollar (ca. 777 Euro) kosten soll. Wer allerdings ein Gerät mit höherer Leistung benötigt, überschreitet diese Grenze aber sehr schnell und erreicht Preise in der Klasse von Apple-Geräten über 1500 Euro.

Fazit: Will man ein schönes, kompaktes Design-Notebook, so darf man beruhigt zu einem Ultrabook greifen. Welche Leistungsanforderungen man benötigt, ist ohnehin vor Kauf jedes Computers zu eroieren. Da alle großen Hersteller auch schon mit Innovationen bei den Ultrabooks in den nächsten Monaten aufhorchen lassen, kann man aber noch getrost etwas warten, da sich die Preise der Geräte mit Durchschnittsanforderungen gemäß der Erfahrung ohnehin rasant in den Keller entwickeln.


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