Gusenbauer-Handy: BZÖ ortet iPhone-Affäre
Den Orangen ist Gusenbauers neues iphone eine parlamentarische Anfrage wert. Es soll entweder illegal entsperrt oder upgegraded worden sein.

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Nach der Aufregung um einen Urlaubsflug ortet das BZÖ
nun die nächste Upgrade-Affäre von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer
(S). Gegenstand der Causa ist diesmal Gusenbauers topmodernes
iPhone-Handy, das der Kanzler vor der offiziellen Einführung am
österreichischen Markt in Betrieb gehabt haben soll. Die orange
Oppositionspartei vermutet, dass das Gerät "entweder illegal
entsperrt" wurde oder Gusenbauer ein "Handy-Upgrade" bekommen hat.
Eine parlamentarische Anfrage soll Aufklärung bringen, kündigte das
BZÖ gegenüber der APA an.
Wie die APA am 18. März berichtete, soll sich der Kanzler das
"Kult-Handy" schon vor zwei Monaten in den USA besorgt haben. Damit
telefonierend abgelichtet wurde er u.a. beim EU-Gipfel am 13. März
und damit vor der offiziellen Einführung in Österreich. Das BZÖ will
nun wissen, wie der Regierungschef das angestellt habe, da "wegen
einer technischen Ländersperre aller in den USA gekauften Versionen
dieses Telefons in Österreich völlig unbrauchbar" seien und sie somit
eigentlich nicht funktionieren.
Parlamentarische Anfrage.
Antworten soll eine parlamentarische Anfrage bringen. Darin will
das BZÖ unter anderem wissen, wer das iPhone besorgt habe und wann
dies geschehen sei. "Haben Sie während Ihres Joggens im Central Park
einen Abstecher in den Apple Shop unternommen, um das iPhone zu
erwerben", fragt die Oppositionspartei. Hinterfragt wird in der
Anfrage auch, ob für das Gerät Steuergeld ausgegeben und ob es
"illegal oder legal entsperrt" worden sei oder Gusenbauer "eine
Sonderbehandlung seitens eines Mobilfunkunternehmens - sozusagen ein
Handy-Upgrade" genossen habe.
Illegal freigeschaltet?
"Entweder der Kanzler hat sich sein iPhone illegal freischalten
lassen oder er hat sich von seinem Mobilfunkbetreiber sein
Mobiltelefon entsperren lassen und damit sozusagen ein Handy-Upgrade
bekommen, das allen anderen iPhone Benutzern verwehrt geblieben ist",
vermuten die Orangen und verweisen auch darauf, dass die
Ressortzuständigkeit für den öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt
liege. "Gusenbauer sollte lieber endlich einmal das Ohr am Bürger
haben und nicht am sündteuren illegalen iPhone", so das BZÖ.
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Gusenbauer einmal mehr unter BeschussFoto © Reuters
Fakten
Alfred Gusenbauer soll sich das iphone schon vor zwei Monaten in den USA besorgt haben. Damit telefonierend abgelichtet wurde er u.a. beim EU-Gipfel am 13. März und damit vor der offiziellen Einführung in Österreich.





