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Zuletzt aktualisiert: 22.03.2008 um 14:42 Uhr

Gusenbauer-Handy: BZÖ ortet iPhone-Affäre

Den Orangen ist Gusenbauers neues iphone eine parlamentarische Anfrage wert. Es soll entweder illegal entsperrt oder upgegraded worden sein.

Foto © AP

Nach der Aufregung um einen Urlaubsflug ortet das BZÖ nun die nächste Upgrade-Affäre von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S). Gegenstand der Causa ist diesmal Gusenbauers topmodernes iPhone-Handy, das der Kanzler vor der offiziellen Einführung am österreichischen Markt in Betrieb gehabt haben soll. Die orange Oppositionspartei vermutet, dass das Gerät "entweder illegal entsperrt" wurde oder Gusenbauer ein "Handy-Upgrade" bekommen hat. Eine parlamentarische Anfrage soll Aufklärung bringen, kündigte das BZÖ gegenüber der APA an.

Wie die APA am 18. März berichtete, soll sich der Kanzler das "Kult-Handy" schon vor zwei Monaten in den USA besorgt haben. Damit telefonierend abgelichtet wurde er u.a. beim EU-Gipfel am 13. März und damit vor der offiziellen Einführung in Österreich. Das BZÖ will nun wissen, wie der Regierungschef das angestellt habe, da "wegen einer technischen Ländersperre aller in den USA gekauften Versionen dieses Telefons in Österreich völlig unbrauchbar" seien und sie somit eigentlich nicht funktionieren.

Parlamentarische Anfrage. Antworten soll eine parlamentarische Anfrage bringen. Darin will das BZÖ unter anderem wissen, wer das iPhone besorgt habe und wann dies geschehen sei. "Haben Sie während Ihres Joggens im Central Park einen Abstecher in den Apple Shop unternommen, um das iPhone zu erwerben", fragt die Oppositionspartei. Hinterfragt wird in der Anfrage auch, ob für das Gerät Steuergeld ausgegeben und ob es "illegal oder legal entsperrt" worden sei oder Gusenbauer "eine Sonderbehandlung seitens eines Mobilfunkunternehmens - sozusagen ein Handy-Upgrade" genossen habe.

Illegal freigeschaltet? "Entweder der Kanzler hat sich sein iPhone illegal freischalten lassen oder er hat sich von seinem Mobilfunkbetreiber sein Mobiltelefon entsperren lassen und damit sozusagen ein Handy-Upgrade bekommen, das allen anderen iPhone Benutzern verwehrt geblieben ist", vermuten die Orangen und verweisen auch darauf, dass die Ressortzuständigkeit für den öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt liege. "Gusenbauer sollte lieber endlich einmal das Ohr am Bürger haben und nicht am sündteuren illegalen iPhone", so das BZÖ.


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Gusenbauer einmal mehr unter BeschussFoto © Reuters

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Alfred Gusenbauer soll sich das iphone schon vor zwei Monaten in den USA besorgt haben. Damit telefonierend abgelichtet wurde er u.a. beim EU-Gipfel am 13. März und damit vor der offiziellen Einführung in Österreich.

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