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    Zuletzt aktualisiert: 15.09.2008 um 08:46 UhrKommentare

    Mini-Notebooks um nur 300 Euro

    Asus machte es mit dem eeePC vor, jetzt folgen alle anderen Hersteller. Was die winzigen und supergünstigen "Netbooks" alles können.

    Klein, aber fein: Der eeePC

    Foto © HerstellerKlein, aber fein: Der eeePC

    Die Computerwelt staunte im Vorjahr nicht schlecht, als Asus mit dem eeePC ein Mini-Notebook für 299 Euro ankündigte. Bis dahin lagen die Winzig-Laptops in Preiskategorien jenseits der 1500 Euro. Dieser Preissturz wurde erst durch die Forschungsarbeiten am Projekt für den 100-Dollar-Laptop machbar. Der Kompromiss: kleine Displays mit schwacher Auflösung, Chips mit wenig Leistung, kleine Festplatten oder Chipspeicher und schwache Akkus. Teure Subnotebooks verlieren so ihre Daseinsberechtigung nicht.

    Kleine Abstriche. Auch beim Betriebssystem muss man Abstriche machen. Im untersten Preissegment (rund 300 Euro) arbeitet eine Variante des kostenlosen Betriebssystems Linux. Asus oder Acer passten die Benutzeroberfläche speziell an, sodass selbst Anfänger die großen Icons für Textverarbeitung oder E-Mail gar nicht übersehen können. Wer weitere Programme installieren oder spezielle Zusatzhardware nutzen will, steht bald vor Grenzen. Auf etwas teureren Modellen läuft daher Windows XP. Für Vista sind sie einfach zu schwach.

    Erstaunliche Vielfalt. In der Gattung der Mini-Notebooks gibt es eine erstaunliche Gerätevielfalt: Hersteller wie Asus reduzieren ihre portablen Rechner auf das Minimum, was man vor allem am Speicher und der Tastatur spürt. Zum Transport der MP3-Sammlung oder für längeres Tippen ist der eeePC nicht zu gebrauchen. Dafür ist aber aber der kleinste seiner Gattung und passt in jedes auch noch so kleine Handtäschchen.

    Gute Ausstattung. HP oder Medion dagegen spendieren ihren Netbooks eine ganze Festplatte und halbwegs brauchbare Tastaturen. Generell ist die Ausstattung komplett: Wireless Lan hat jedes Gerät, der Speicher lässt sich per SD-Karte noch aufrüsten, und an zumindest zwei USB- und einen VGA-Stecker ist gedacht. Jedes Netbook kann damit übrigens mit einer externen Tastatur und einem Monitor genutzt werden.

    Leistungsspanne. Bei den Prozessoren kommen meist billige C7-M-Chips von Via oder leistungsstärkere Atom-Rechenwerke von Intel zum Einsatz. Beide gehen sparsam mit dem zugeführten Strom um, und weil sie so im normalen Betrieb kaum Abwärme produzieren, muss der Lüfter seltener aufheulen. Das Gebotene reicht für Office-Anwendungen und das Internet völlig aus. Multimedia-Power darf man sich aber keine erwarten. Als Ersatz für einen PC taugen sie nur, wenn man bloß geringe Anforderungen hat. Aber als Zweit-Notebook für unterwegs sind die Netbooks eine Überlegung wert. Manche sind übrigens schwer erhältlich. Ein Blick auf Sites wie Geizhals.at führt zu Händlern.

    GEORG HOLZER

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    Lexikon

    Netbook: Einfaches, billiges Notebook mit wenig Speicher und Rechenkraft, das hauptsächlich zur Nutzung von Online-Services genutzt werden kann.

    Cloud-Computing: Die Programme sind dabei nicht am PC installiert, sondern werden als Online-Dienste angeboten. Beispiel: GMX statt Microsoft Outlook.

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    Asus setzt bei dem Winzling auf ein sehr benutzerfreundliches Linux, gegen Aufpreis gibt´s WindowsFoto © Hersteller

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