Ärger über neue Ebay-Regeln
Die Internet-Auktionsplattform Ebay will das Bewertungssystem für Kunden ändern. Demnach sollen Verkäufer in Zukunft keine Bewertungen mehr über Kunden abgeben dürfen. Zum Ärger vieler Händler, die jetzt laut über einen Boykott der Plattform nachdenken.

Foto © APÄrger im Auktionshaus
Die geplante Umstrukturierung des Bewertungssystems ist ein historischer Paradigmenwechsel, schließlich ist es fast so alt wie Ebay selbst und wurde bereits 1996 als Instrument gegen potenzielle Betrüger eingeführt.
Das Prinzip ist einfach. Nach jeder abgeschlossenen Auktion bewertet der Käufer den Verkäufer und sagt, ob er mit der Leistung zufrieden war. Über Bewertungen ergibt sich so etwas wie die Reputation eines Ebay-Händlers. Auch der Verkäufer hat die Möglichkeit, den jeweiligen Kunden zu bewerten.
"Rache" verhindern.
Damit soll voraussichtlich ab Frühsommer Schluss sein. Ebay möchte damit so genannte "Rache-Bewertungen" unterbinden, die sich zuletzt gehäuft haben sollen. Wurde ein Händler von einem Kunden schlecht bewertet, kam es im Gegenzug vermehrt zu ebenfalls negativen Bewertungen. Die Händler wehren sich und argumentieren, dass etwa säumige Zahler einen Freibrief erhalten würden.










