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Zuletzt aktualisiert: 30.11.2007 um 10:35 Uhr

Webbrowser führen "Hitliste" der Sicherheitsrisiken an

Sicherheitslücken in den Browsern sind ebenso gefährlich für Computernutzer wie Plug-Ins von Drittanbietern. Aber auch in Office-Programmen wie Word lauert die Infektionsgefahr. Betriebssysteme werden aber immer besser.

Hinter so manchem Browserfenster lauert die Gefahr

Foto © ScreenshotHinter so manchem Browserfenster lauert die Gefahr

Webbrowser wie der Internet Explorer oder Mozilla Firefox führen mit Abstand die jährliche Top-20 der Sicherheitsrisiken des US-Computersicherheitsinstituts SANS an. Mehr als hundert Lücken in Active-X-Control-Dateien im Internet Explorer wurden gefunden, zusätzlich verlangen die immer aufweniger gemachten Websites oft Plug-Ins von Drittanbietern, die Angreifer den Zugang auf den PC leichter machen. Der im November veröffentlichte Report berichtete über Probleme sowohl auf Client- als auch auf Server-Seite.

Office-Programme. Auf zweiter Listenstelle für User stehen Office-Programme wie Excel oder Word. Die Angreifer senden in dem Fall Office-Dokumente per E-Mail oder der User öffnet ein infiziertes Dokument im Internet Explorer. Ab diesem Zeitpunkt stehen Trojanern, Viren oder Ad-Ware Tür und Tor offen. Besonders verwundbar sind auch E-Mail-Programme, interessanterweise listet der Bericht bei dem Open-Source-Programm Mozilla Thunderbird mehr Probleme als bei Microsoft Outlook bzw. Express und Vista Mail zusammen auf. Beim Abspielen von Video und Musik in einem geeigneten Media Player hat das amerikanische Sicherheitsinstitut am meisten Probleme bei dem Quick Time Player von Apple gefunden.

Betriebssysteme immer besser. Serverseitige Sicherheitslücken gibt es laut dem Bericht vor allem bei Webapplikationen wie Content-Management-Systemen, Wikis oder Diskussionsforen. Hunderttausend bis eine Million versuchter Attacken müssten große Webhosting-Firmen laut SANS täglich über sich ergehen lassen. Neue Lücken in Betriebssystemen werden dagegen immer weniger. Seit 2005 seien große Angriffen mit Internet-Würmern wie Blaster, Nachi, Sasser und Zotob auf Microsoft-Systemen nicht mehr vorgekommen.


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