"aber hallo": Rewe stellt Handy, Festnetz und Internet ins Regal
Der Handelskonzern Rewe Austria steigt ins Telekomgeschäft ein und bietet ab Anfang kommenden Jahres in den rund 1.650 Filialen von Billa, Merkur und Bipa diverse Mobilfunk-, Festnetz- und Internetprodukte an.

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"Das war ein logischer Schritt,
weil wir mit Alltagsprodukten handeln und das Handy eine immer
zentralere Rolle in unserem täglichen Leben einnimmt", erklärte Frank
Hensel, Vorstand der Rewe Group Austria, bei einer Pressekonferenz
am Donnerstag, in Wien.
"aber hallo".
Unter der Eigenmarke "aber hallo" werden künftig die Produkte
aller österreichischen Mobilfunker und die Festnetz- und
Internetangebote von Telekom Austria und Tele2 vertrieben. Der
Telekom- und Internetanbieter UPC ist derzeit nicht an Bord,
Gespräche seien aber im laufen. Mit Jänner 2008 wird in den
Merkur-Märkten gestartet, bis Mitte des Jahres sollen auch alle
Billa- und Bipa-Filialen adaptiert sein. Bei Penny sind die Produkte
nicht erhältlich. Den Mobilfunk-Diskonter Yesss!, der mit Hofer eine
Exklusivvereinbarung hat, und die Billigmarke "bob" der Mobilkom
Austria, die unter anderem über Spar vertrieben wird, hat Rewe nicht
im Programm.
Fakten
Billa, Merkur, Bipa und Pennymarkt, sowie der zum Einstieg geplante Adeg zählen zur Rewe-Gruppe.
Handy-Zukunft.
In rund 350 großen Filialen soll ein Shop-in-Shop-System mit
geschulten Verkaufsberatern integriert werden, die kleineren
fungieren eher als Abholpunkte. Hier werden nach Bestellung im Call
Center Übergabe und Bezahlung abgewickelt. Spezielle Module - etwa
Verkaufspulte und Vitrinen - können an die räumlichen Möglichkeiten
angepasst werden. Im Endausbau sollen 400 bis 500
Vertriebsmitarbeiter bei Rewe im Einsatz sein. Vorstellbar sei auch,
dass künftig Produktinfos über scannerfähige Handys abgerufen werden
oder das Kundenbindungsprogramm auf das Mobiltelefon wandert, so
Hensel.
Hohe Ziele.
Kooperiert wird bei "aber hallo" mit der Firma Top-Link, die für
die Implementierung und den Betrieb verantwortlich ist. "Wir steigen
in das Geschäft ein, obwohl der Hype angeblich vorbei ist. Allerdings
gibt es immer noch viel Bewegung am Telekommarkt", gab sich Friedrich
Radinger, Geschäftsführender Gesellschafter von Top-Link, überzeugt.
Mehr als zwei Millionen Österreicher würden pro Jahr ihren
Handybetreiber wechseln oder den bestehenden Vertrag verlängern. Hier
könnten die Nahversorger durch die Nähe zum Kunden punkten. Innerhalb
der nächsten drei Jahre will Ex-T-Mobile-Austira-Chef Radinger auf
einen Anteil von 25 Prozent am Retail-Markt kommen. Die
Vertriebsprovisionen werden nach einem bestimmten Schlüssel zwischen
Rewe und Top-Link geteilt
Features
Der Ablauf
Im Supermarkt wählt der Kunde ein Produkt und füllt das Anmeldeformular aus. Während des Einkaufs scannt der Berater die Dokumente und schickt sie online an das Back Office. Dort werden Bonitätsüberprüfung und die Anmeldung beim Netzbetreiber durchgeführt. Der Kunde kann anschließend direkt an der Supermarkt-Kasse bezahlen.
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Service
Objektive und betreiberunabhängige Beratung soll ein eigenes Call Center, über das auch ein Großteil der administrativen Aufgaben abgewickelt wird, sicherstellen.
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Wünsche erfüllen
"Bei uns gibt es auch Prada-Handys und wenn jemand wirklich einen Blackberry will, werden wir versuchen, einen anzubieten, sagte Radinger.










