Handy-Empfang auf 8.850 Metern
Die moderne Technik macht auch vor dem höchsten Berg der Welt nicht halt: Am Mount Everest wurde von China Mobile ein Sendemast montiert und nun können Bergsteiger auch in den sauerstoffarmen Höhen telefonieren - ab 2008.

Foto © APAHi-Tech auf dem Berg: Chinesen machen es möglich
Seit Dienstag ist auch der höchste Punkt der Erde an ein Mobilfunknetz angeschlossen: Auf 6.500 Metern hat die chinesische Telefongesellschaft China Mobile am Mount Everest einen Sendemast installiert. Die Geräte seien mit Yaks und Trägern in die sauerstoffarmen Höhen gebracht worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Um die Verbindung zu testen, rief ein Arbeiter am Nachmittag den Vorstandsvorsitzenden von China Mobile, Wang Jianzhou, an.
Nicht winterfest. Der Empfang sei sehr gut gewesen, hieß es. Weil die Winter am Mount Everest aber sehr hart sind, wurde die Antenne gleich wieder abgebaut: Erst zu den Olympischen Spielen nächsten Sommer soll sie wieder funktionieren. Beim olympischen Fackellauf soll das Feuer auch am Everest vorbei getragen werden. Sollte das Feuer witterungsbedingt ausgehen, könnte dann zumindest um Hilfe gerufen werden.
Für Bergsteiger. Der höchste Gipfel des Himalaya liegt an der nepalesischen Grenze im von China besetzten Tibet. Internationale Expeditionen erklimmen den Gipfel meist von Nepal kommend. Nach den Olympischen Spielen sollen auch Wissenschaftler und Bergsteiger vom Mobilfunkempfang profitieren können, wie Xinhua berichtete. Insgesamt wurden drei Antennen am Berg befestigt, eine auf 5.200 Metern Höhe, eine weitere bei 5.800 Metern.
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Fakten
Der Mount Everest, auch Sagarmatha oder Chomolungma, ist mit 8.850 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde. Er befindet sich im Khumbu-Himal in Nepal an der Grenze zu China (Autonomes Gebiet Tibet); der westliche und südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze.











