Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 10:10 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
NASA forscht an Pizza zum Ausdrucken Weniger Zeit, weniger User, weniger Facebook Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Multimedia Nächster Artikel NASA forscht an Pizza zum Ausdrucken Weniger Zeit, weniger User, weniger Facebook
Zuletzt aktualisiert: 05.11.2007 um 15:25 Uhr

Neuer Streit um "tödliche Strahlen"

EU-Umweltagentur-Warnung: Handys sollen Hirtumore auslösen - Experten widersprechen. Und während sich die Experten weiterhin streiten, blüht das Geschäft mit der Angst.

Der SAR-Wert ist für die Strahlenbelastung entscheidend

Foto © ReutersDer SAR-Wert ist für die Strahlenbelastung entscheidend

"Handystrahlen gefährden die Gesundheit." Diese Warnung, die nun erstmals auch von der Europäischen Umweltagentur (EEA) ausgesprochen wurde, lässt die Wogen in dem schwelenden Expertenstreit wieder einmal hochgehen. "Es gibt klare Beweise, dass Handy-Nutzer, die ihr Mobiltelefon mehr als 15 Jahre lang etwa 460 Stunden im Jahr im Einsatz haben, Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt hätten", sagt die EEA-Direktorin Jaqueline McGalde.

Keine Beweise. Mit der Wirkung von Handystrahlen auf den menschlichen Körper beschäftigt sich seit vielen Jahren Norbert Leitgeb, Professor für Krankenhaustechnik an der TU Graz und Vorsitzender der Strahlenschutzkommission in Bonn. "Die EEA bezieht sich hier nicht auf eine eigene Studie, sondern auf Interpretationen bereits existierender Studien. Neue Erkenntnisse gibt es damit aber keine", meint Leitgeb dazu. "Es existieren bis heute keine überzeugenden Beweise, dass Handystrahlen tatsächlich gesundheitsschädlich sind. Die Grenzwerte in diesem Strahlungsbereich sind so niedrig angesetzt, dass die bekannten gesundheitsschädigenden Wirkungen ausgeschlossen werden können," betont Leitgeb.

Strahlenschutz. Während sich die Experten also weiterhin streiten, blüht das Geschäft mit der Angst. Amulette, spezielle Handyhüllen, Aufkleber und sogar Gesichtscremen, die vor der angeblich schädlichen Strahlung schützen sollen, finden immer mehr Abnehmer. "Aus physikalischer Sicht ist das absoluter Humbug", so der Experte. Wer sich dennoch vor intensiver Handystrahlung schützen möchte, sollte beim Handykauf auf den SAR-Wert achten. "Dieser Wert gibt Auskunft über die Kopferwärmung und sollte möglichst weit unter dem Grenzwert von zwei Watt pro Kilogramm liegen."

PETRA PRASCSAICS

Fotoserien

Kurz halten

Gespräche kurz halten, ein Head-Set verwenden und nur in Gebieten telefonieren, in denen gute Empfangs-
verhältnisse
herrschen. "Besonders intensiv ist die Strahlung zum Beispiel im geschlossenen Auto, weil das Handy die schlechteren Empfangsbedingungen durch stärkere Sendeleistung ausgleicht", erklärt Norbert Leitgeb.

Kinder schützen

"Kinder im Vorschulalter absorbieren mehr Strahlung als Erwachsene", betont Leitgeb, der bei Kindern unter dem 6. Lebensjahr für einen "vernünftigen Umgang" mit dem Handy plädiert. Für ein generelles Handyverbot bis zum 16. Lebensalter, wie das von der Wiener Ärztekammer gefordert wird, tritt er allerdings nicht ein.

Apps für alle

Montage

Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

Apps, Apps, Apps

 




Fotoserien

Microsofts neue Konsole: Xbox One 

Microsofts neue Konsole: Xbox One

 

Facebook & Co

Foto: KLZ/rare (Fotolia.com)

Immer vernetzt: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf Facebook und Twitter - werden Sie Fan!

 

Newsletter

 

Fit am PC

Fit am PC

Für alle, die sich Schritt für Schritt den Themen Computer und Internet nähern wollen.

Immer informiert

RSS-Feeds

Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

Mobil informiert

Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang