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    Zuletzt aktualisiert: 02.11.2007 um 09:32 Uhr

    "One wird sicher kein Diskonter wie es Telering war"

    Mit dem Eigentümerwechsel bekam One auch einen neuen Chef: Ex-Telering-Boss Michael Krammer über die Zukunft des viertgrößten Handy-Anbieters.

    Foto © APA

    Was wird sich bei One durch Sie ändern? Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
    MICHAEL KRAMMER: Wir müssen uns dem Markt anpassen und Veränderungen vorwegnehmen. Was das genau sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

    Sie waren Chef von Telering. Wird One zum Diskonter?
    KRAMMER: Zum 360. Mal: nein. Der Markt hat sich gewaltig weiter entwickelt. Wie wir 2002 Telering positioniert haben, hat der Verdrängungswettbewerb begonnen und es gab Wachstum. Jetzt nimmt man sich gegenseitig nicht nur Marktanteile, sondern auch Umsatz und Profitabilität.

    Telering war in einigen Bundesländern sogar Nummer zwei. Wie wollen Sie das wiederholen?
    KRAMMER: (Lacht.) Ich sehe eine klare Notwendigkeit, stärker auf Marktsegmente und Regionen einzugehen. Wir dürfen heute nicht mehr alle gleich behandeln und müssen neue Wege gehen - etwa im Vertrieb.

    Wann erfolgt der Markenwechsel auf den neuen Eigentümer Orange?
    KRAMMER: Konkret kann ich Ihnen das für die 2. Jahreshälfte 2008 bestätigen. Ich habe das schon einmal mitgemacht. Man muss das behutsam angehen.

    Werden da nicht wie schon bei MaxMobil Milliarden an Markenwert vernichtet?
    KRAMMER: Milliardenwerte sind übertrieben. Ein harter Übergang und eine völlige Neupositionierung sind nicht gut. Das wäre Vernichtung vom Markenwert. Wir werden eine Zeit lang beide Marken führen und viele One-Werte mitnehmen.

    Welche Vorteile wird es für den Kunden durch Orange geben. Wird man in anderen Ländern billiger telefonieren können?
    KRAMMER: Das muss das Ziel sein, weil das für den Kunden am offensichtlichsten ist. Das gilt besonders für das Datenroaming wo die Preise immer noch jenseits von Gut und Böse sind. Hier ist das "Roam like Home" (Preise wie im Inland, Anm.) eine Vision.

    Orange wird in Frankreich auch das iPhone haben. Dürfen Sie es dann auch einkaufen?
    KRAMMER: Grundsätzlich eine gute Idee, weil das Endgerät attraktiv ist. Wenn ich mir allerdings die Tarifmodelle für Deutschland ansehe, bin ich schon gespannt, wie man das in Österreich umsetzen will. Ob es so die Masse erreichen wird, bezweifle ich. Apple muss sich an Europa anpassen.

    Sie waren bei Telering ein gefeierter Sanierer? Wann werden Sie One profitabel machen?
    KRAMMER: Wir sind kein Sanierungsfall und haben im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 20 Millionen Euro gemacht.

    Aber nur vor Abschreibungen.
    KRAMMER: Ja. Im Vordergrund steht für uns der operativer Gewinn. Da gibt es viele kleine Bereiche, die wir optimieren müssen.


    Zur Person

    Michael Krammer (47) absolvierte nach der Matura die Militärakademie in Wiener Neustadt. Seine Karriere begann 1991 beim ÖAMTC. 1998 wechselte er zu max.mobil, wo er zum Schluss Geschäftskunden-
    leiter war. 2002 ging er zu Telering, wurde ein Jahr darauf dort Chef. Nach der Übernahme von T-Mobile wechselte er zu E-Plus nach Deutschland. Seit September ist er Chef von One.

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