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    Zuletzt aktualisiert: 23.10.2007 um 12:52 Uhr

    Britischer Geheimdienst sucht Nachwuchs im Cyberspace

    Die Behörde hat offenbar Personalmangel hofft nun über Werbung in Computerspielen Online-Spieler als neue Zielgruppe zu gewinnen. Allerdings warnt man im Internet auch davor, dass der Agentenjob nichts mit dem James Bond-Mythos zu tun habe.

    Nicht jeder Geheimdienstmitarbeiter wird ein kleiner Bond

    Foto © ReutersNicht jeder Geheimdienstmitarbeiter wird ein kleiner Bond

    Ein britischer Geheimdienst geht jetzt im Cyberspace auf die Suche nach neuen Spionen. Die Behörde GCHQ (Government Communications Headquarters) erklärte, sie versuche über Werbung in Spielen wie "Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent" interessierte und computeraffine junge Menschen zu erreichen. Bei der GCHQ, die sich unter anderem mit Informationsbeschaffung und auch Datenverschlüsselung beschäftigt, arbeiten in der Zentrale in Cheltenham im Westen Englands rund 5.000 Menschen.

    Versierte Spieler gefragt. Die Anzeigen mit der Überschrift "Careers in British Intelligence" (Karriere im britischen Geheimdienst) erscheinen als Reklametafeln in Spielen wie "Splinter Cell", "Need for Speed Carbon" oder "Enemy Territory: Quake Wars", wenn sie in Großbritannien auf Computern oder der Spielkonsole Xbox von Microsoft gespielt werden. Die Kampagne ziele auf versierte Spieler, die empfänglich für neue Formen der Werbung seien, erklärte Kate Clemens von TMP Worldwide. "Die Welt der Online-Spiele ist eine Möglichkeit für GCHQ, ein unfreiwilliges Publikum zu erreichen", sagte Clemens.

    Töten nicht inklusive. Wie GCHQ haben auch andere britische Geheimdienste wie MI5 oder MI6 in jüngster Zeit begonnen, an ihrem Image zu arbeiten und dabei alte Agentenmythen zu beseitigen. Der Auslandsgeheimdienst MI6 startete 2005 eine Website, auf der er ausdrücklich darauf hinwies, dass seine Arbeit nichts mit "dem Glamour und der Aufregung" der James-Bond-Filme zu tun habe. Das Gegenstück im Inland, der MI5, hat auf seiner Website den Bereich "Mythen und Missverständnisse" eingerichtet, in dem er betont, dass "wir keine Menschen töten oder Attentate arrangieren".


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    Bild vergrößernIn "Splinter Cell" geht es auch nicht gerade gewaltfrei zuFoto © Screenshot

    Fakten

    Umgesetzt wird die rund einmonatige Werbekampagne von der Personalfirma TMP Worldwide und der vergangenes Jahr von Microsoft übernommenen und auf Werbung in Spielen spezialisierten Firma Massive. Diese verkauft virtuelle Werbeflächen in Computerspielen, die über das Internet gespielt werden.

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