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Zuletzt aktualisiert: 23.10.2007 um 09:25 Uhr

Bezahlen im virtuellen Einkaufsparadies

Mit der Zahl der Internet-Shops steigt auch das Angebot der Bezahlmöglichkeiten im Netz. Was sollten Konsumenten dabei beachten? Die Arbeiterkammer bietet Antworten.

Foto © APA

Immer mehr Finanzdienstleister genießen das Vertrauen der Konsumenten und können sich gegen traditionelle Bezahlmöglichkeiten wie Kreditkarte oder Banküberweisung behaupten. Die neuen Möglichkeiten und dabei verwendeten Techniken erschweren allerdings dem Kunden, den am besten geeigneten Bezahldienst auszuwählen.

Die Bezahlung über die laufende Telefonrechnung (Paybox, PayViaCall), die Verwendung von Wertkarten (Paysafecard, Quick - ähnlich wie bei Mobiltelefonen) oder die Eröffnung eines virtuellen Geldkontos, das über Girokonto oder Kreditkarten bedient wird, sind nur einige der eingesetzten Techniken.

Wichtige Kriterien. Österreichische Kunden können auch ihre Bankomatkarten für den Onlineeinkauf verwenden, bei rund 7 Millionen Bankomatkarten besitzt nahezu jeder erwachsene Österreicher das Grundticket dafür: Im Gegensatz zur üblichen Bezahlung mit der Kreditkarte unter Verwendung der Kartendaten wird der Bezahlvorgang durch weitere Sicherheitsvorkehrungen wie einen persönlichen Begrüßungstext geschützt. Auch Kreditkarten können mit diesen zusätzlichen Sicherheitscodes ausgestattet werden. Das Angebot der Bezahldienste wird jedoch durch ihr Verbreitungsgebiet im Internet begrenzt. Wichtige Kriterien sind die anfallenden Gebühren, die Einfachheit der Transaktion und die Sicherheitsvorkehrungen, die den korrekten Geldtransfer sicherstellen.

Bei den Konsumenten können die Anbieter vor allem durch hohe Anonymität punkten. Sensible Kreditkartendaten werden nicht mehr im Internet preisgegeben und nur der Finanzdienstleister selbst kennt die Daten seiner Kunden. Um auch eine ständige Kontrolle zu ermöglichen, sollten Zahlungsvorgänge und aktueller "Kontostand" jederzeit abrufbar sein, was bei den meisten Diensten der Fall ist.

Als Nachteil gegenüber etwa einer Banküberweisung ist die in vielen Fällen fehlende lokale Präsenz der Anbieter zu sehen, bei etwaigen Problemen oder Fragen steht dem Kunden nur der Kontakt über das Telefon oder per E-Mail zu Verfügung. In den größten österreichischen bzw. deutschsprachigen Onlineshops werden mittlerweile bis zu zwölf verschiedene Zahlungsmöglichkeiten angeboten, doch nur wenige Anbieter sind weit verbreitet. Kaum ein neuer Anbieter ist flächendeckend in allen Onlineshops präsent. Die größten Unterschiede zwischen den Bezahlmöglichkeiten liegen in der Art und Weise, wie die Registrierung und der Bezahlvorgang abgewickelt werden.

Verschlüsselung. In puncto Sicherheit gibt es nur marginale Unterschiede. Alle Onlineaktivitäten werden mit modernsten Sicherheitsvorkehrungen verschlüsselt bzw. es werden überhaupt keine sensiblen Daten übertragen. Geheime Daten werden mit verschiedensten Passwortabfragen geschützt und können somit nur vom Benutzer selbst eingesehen werden. Aus Sicherheitsfehlern in der Vergangenheit wurde gelernt - alle getesteten Anbieter bieten aktuell ein hohes Maß an Sicherheit. Der Konsument hat ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Diensten, um schnell und einfach online bezahlen zu können. Dabei ist es ratsam, kleinere Geldbeträge - etwa der Kauf von Büchern oder Musiktiteln - mittels der vorgestellten Methoden zu bezahlen. Ein Tipp für Eltern: Mit der bei der Post erhältlichen Wertkarte für Jugendliche ist garantiert, dass der Sprössling nur "jugendfreie" Ware im Web kaufen kann.

Details im Internet. Es empfiehlt sich größere Transfersummen weiterhin über klassische Bezahlmethoden (Kreditkarte, Banküberweisung) zu übermitteln, um im Schadensfall einen kompetenten Ansprechpartner zur Verfügung zu haben.


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Fakten

Auf der Website der AK Steiermark finden Sie die Details (Vertragsdauer, Sicherheit, Kosten, Verbreitung etc.) zu den zwölf bekanntesten Online-Zahlungs-
möglichkeiten
auf einen Blick.

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