Keine Pornovideos mehr auf Handys
In Deutschland sagt man nun der Gewalt und Pornographie am Handy den Kampf an - zumindest in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Durch die Sperre des Internetzuganges am Handy soll der Download eingedämmt werden.

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Sieben deutsche Mobilfunkbetreiber wollen es Eltern in Zukunft ermöglichen, den Internetzugang der Handys ihrer Kinder zu sperren. Vodafone, T-Mobile, E-Plus, O2, Mobilcom, Talkline und Debitel haben eine entsprechende Selbstverpflichtung unterzeichnet. Wie das rheinland-pfälzische Jugendministerium mitteilte, soll damit verhindert werden, dass sich Minderjährige jugendgefährdende Inhalte herunterladen.
Fakten
"Happy Slapping", zu Deutsch "fröhliches Schlagen", nennen es die Angreifer.
Auch Prügelszenen. Auch die nordrhein-westfälische CDU hatte zuletzt von den Handy-Herstellern gefordert, eine Sicherung gegen Gewaltvideos in ihre Geräte einzubauen. So sollen Fotos und Videos, die Prügelszenen zeigen, im Internet zurückverfolgt werden können. Neben der Verbreitung so genannter Happy Slapping Videos, soll auch die Diskriminierung von Lehrern eingedämmt werden.
Tödliche Videos. In England filmen Gewalttäter ihre Übergriffe zunehmend mit dem Handy und veröffentlichen die Videos dann im Internet. Einer der spektakulärsten Fälle endete in Österreich sogar tödlich. Eine 14-Jährige traktierte den Kopf des am Boden liegenden Opfers mit ihren Stiefeln und filmte den Überfall mit ihrem Video-Handy. "Wir machen einen Dokumentarfilm, also bitteschön in die Kamera schauen", sagte sie zu ihrem Opfer. Zusammen mit drei Freunden hatte sie den Mann auf einer Parkbank angegriffen. Der 37-Jährige starb an seinen Verletzungen.
Features
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Manche finden den Austausch solcher Prügelvideos offenbar amüsant
Meinung
Der fehlende Internet-Zugang wird Minderjährige natürlich nicht ganz davon abhalten können, sich entsprechende Videos zu besorgen. Denn der Datenaustausch zwischen Handys und/oder PC klappt ebenso problemlos.










