Google Earth: 5 Millionen Fotos aus der ganzen Welt
Die Verknüpfung von Informationen im Internet wird immer stärker vorangetrieben. Suchmaschinenbetreiber Google integriert Userfotos und Videos von YouTube in seinen Weltkartendienst Google Earth.

Foto © Google EarthDie Bayrische Staatsoper erhebt sich aus Google Earth
Google hat bereits über 5 Millionen von Usern aufgenommene Fotos in seinen virtuellen Globus "Google Earth" integriert. Die mit Koordinaten versehenen Bilder werden entsprechend ihrer realen Position auf der Weltkugel angezeigt. Dazu ist Google im Dezember 2006 eine Kooperation mit dem Bilderdienst Panoramio eingegangen. Um die Fotos in Google Earth angezeigt zu bekommen, reicht es, die Ebene "Geografie im Web | Panoramio" hinzuzuschalten.
Plus Videos. Neben Fotos werden im Satellitenprogramm Google Earth aber auch Clips zum jeweiligen Ort verlinkt. Abhängig vom Ort, an dem sich der virtuelle Tourist gerade befindet, kann er sich passende Clips über die Region, Städte oder Sehenswürdigkeiten ansehen. Zu entdecken gibt es beispielsweise das Brandenburger Tor in Berlin oder das Kolosseum in Rom. Eine virtuelle Reise nach Maui führt hingegen zu Videos über Surfer, Taucher und das Leben unter Wasser. Daneben sind natürlich auch Spaßvideos der User zu finden.
Videos
Das YouTube-Feature ist seit 11. Oktober verfügbar. Mittlerweile finden sich schon viele Tausende Video-Icons auf der virtuellen Weltkugel.
So geht's. Zur Umsetzung des neuen Services integrierten die Techniker einen neuen Layer in das Google-Earth-Programm. User können diesen auf Wunsch im Ordner "Empfehlungen" aktivieren. Schließlich erscheint das YouTube-Logo an jenen Stellen auf dem Globus, wo Videos abgerufen werden können. Fährt der Benutzer mit der Maus über das Icon, so wird der Titel angezeigt. Ein Klick auf das Icon öffnet das Video in einem Popup (zumindest in der Windows-Version).
Spaßclips dabei. "Jeder User kann seine YouTube-Videos mit Google Earth verlinken. Als Korrektiv dient letztendlich die Community", erklärt Google-Sprecher Kay Oberbeck im Gespräch mit pressetext. Somit sind natürlich nicht nur touristisch interessante Videos zu finden, sonder auch Spaßclips. Wie bei YouTube können User auch hier jene Videos markieren, die nicht den Richtlinien entsprechen. "Sobald ein Clip von einem User mit einer Flag versehen wurde, wird er nicht mehr angezeigt", führt Oberbeck aus.
Features
Fotoserie
Auch Videos
Reist man virtuell durch Paris und kommt zum Eiffelturm, kann man einen Clip vom Sonnenuntergang anschauen, der auf der Aussichtsplattform aufgenommen wurde.











