Phänomenales Gedächtnis- Rekorde im Merken von Zahlen und Daten
Der Brite gab 4.140 Nullen und Einsen in der korrekten Reihenfolge wieder. So einen langen Binärcode konnte sich noch niemand zuvor merken.

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Gedächtniskünstler aus aller Welt,
darunter auch einige Österreicher, haben bei den World Memory
Championships in Bahrein mehrere Rekorde aufgestellt. Der Brite Ben
Pridmore konnte sich nach Angaben der Veranstalter in einer halben
Stunde einen so langen Binärcode (0101100101 etc.) merken wie noch
niemand zuvor: 4.140 Nullen und Einsen gab er vor der Jury in der
korrekten Reihenfolge wieder.
Steirer wurde bester Österreicher.
Die Gedächtnisweltmeisterschaften fanden in diesem Jahr erstmals
im Nahen Osten statt. Bei den Österreichern konnte bisher der Steirer
Lukas Amsüss am besten abschneiden. Am ersten Tag lag er beim Ranking
auf Platz sieben und am zweiten Tag auf Platz zwölf. Der dreitätige
Wettkampf endet am Sonntagabend.
Zehn Disziplinen.
Die Gedächtnisweltmeisterschaft wird seit 1990 an wechselnden
Orten veranstaltet. Zehn Disziplinen werden getestet, darunter die
Zuordnung von Namen und Gesichtern, das Merken historischer Daten und
die Fähigkeit, sich die Reihenfolge 52 aufeinanderliegender Karten
einzuprägen. In diesem Jahr nahmen 60 Gedächtniskünstler teil.
Features
Fakten
Binärcode ist die allgemeine Bezeichnung für einen Code, mit dem Nachrichten durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1/0 oder wahr/falsch) dargestellt werden können. Vor allem bei der digitalen Verarbeitung von Informationen spielen Binärcodes eine große Rolle.










