Kinderhandy bringt Eltern volle Übersicht
Mit dem Schmalspur-Handy iKids können Eltern den Nachwuchs orten und Kosten kontrollieren.

Foto © HerstellerDas Handy nur für Kids
Mit diesem Mobiltelefon haben Eltern vermutlich mehr Freude als ihre Kinder: Gilt bei Handys normalerweise die Devise "je mehr Schnickschnack desto besser", so gibt es in den deutschen Tchibo-Filialen nun eine völlig andere, abgespeckte Alternative. Das Handy iKids ist speziell auf Kinder und vor allem besorgte, kostenbewusste Eltern zugeschnitten. Teure Downloads, ausufernde Gespräche oder SMS-Kosten unmöglich. Denn mit dem iKids, das mit Wertkarte funktiert, können Kinder nur SMS empfangen und es erlaubt ausgehende Anrufe bloß an vier vorab eingespeicherte Nummern.
Auch Kind selbst überwacht.
Überwachen lassen sich mit dem Handy aber nicht nur die Kosten, sondern per GPS-Ortung auch das Kind selbst. Gedacht ist iKids für Umstände, in denen sich ein Kind verlaufen oder verletzt hat. Bei Tchibo wird das Handy in Verbindung mit dem Service der "Björn Steiger Stiftung" angeboten (monatlich 9,90 Euro), mit dem Eltern den Aufenthaltsort ihres Kindes auf hundert Meter genau eruieren können. Zusätzlich können sie einen Bereich zwischen 500 und 2500 Metern Durchmesser festlegen - verlässt das Kind diesen Bereich, erhalten die vier im iKids eingespeicherten Nummern eine Warn-SMS.
Einstieg in Österreich.
In den Regalen der heimischen Tchibo-Schwester Eduscho wird iKids laut Sprecherin Teresa Adler vorerst nicht zu finden sein. Doch die "Björn Steiger Stiftung", die iKids auch konzipiert hat, prüft derzeit einen Einstieg in Österreich.










