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Zuletzt aktualisiert: 09.07.2007 um 11:01 Uhr

Apple ließ sich iPhone.com Millionen kosten

So leicht wird man Millionär: Weil sich ein findiger Unternehmer die Internetadresse "iphone.com" gesichert hatte, bekommt er nun von Apple eine erkleckliche Summe.

Apple nutzt die "iphone"-Domain ohnehin nur als Umleitung auf die reguläre Apple-Seite

Foto © iphone.comApple nutzt die "iphone"-Domain ohnehin nur als Umleitung auf die reguläre Apple-Seite

Wer ist Michael Kovatch? Bis vor kurzem kannte niemand den Unternehmer und seine "Internet Phone Company". Weil Kovatch sich jedoch für sein Geschäft die einprägsame Adresse "iphone.com" gesichert hat, ist er heute Millionär. Denn Apple will unter dieser Adresse sein neues Wunderhandy bewerben und bot Kovatch nun eine siebenstellige Summe für die Domain. Damit zahlt der kalifornische Computerhersteller mindestens eine Million Dollar für die Adresse – absoluter Rekord für eine so spezielle Internetadresse.

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sex.com war dem Käufer 14 Millionen Dollar wertFoto ©

Zugriffe explodierten. Dabei hatte Kovatch zunächst gezögert, die Adresse überhaupt zu verkaufen. Dem Branchenblog Domaintools sagte der clevere Unternehmer, dass die Zahl der Besucher seit der Ankündigung des iPhone in den Himmel geschossen sei. Schließlich entschied sich der clevere Unternehmer jedoch für den großen Scheck. Kovatch hatte sich die Domain bereits 1995 gesichert, um unter der Adresse ein Unternehmen für Internet-Telefonie aufzubauen. Dieser Pioniergeist hat sich nun ausgezahlt – der Verkauf der Adresse geht in die Geschichte ein als einer der teuersten Deals für einen Domain-Namen. Noch größeren Wert haben da nur Adressen, die mit Alkohol und Erotik locken.

2006 war Rekordjahr. Monatlich wechseln dutzende Websites für fünf- bis sechsstellige Beträge den Besitzer. 2006 war laut Sedo.com ein Rekordjahr: So viele hochpreisige Domainverkäufe gab es noch nie. Der Branchenseite Dnjournal.com zufolge war Diamond.com einer der Top-Seller 2006: Umgerechnet 5,8 Millionen Euro zahlte der Online-Juwelier Ice.com für den brillanten Titel. Weitere Seiten, die die Millionenmarke beim Preis brachen, sind Vodka.com und Cameras.com.


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