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Zuletzt aktualisiert: 29.11.2007 um 10:13 Uhr

Südkoreaner möglicherweise durch Handy-Akku getötet

Sie sind zwar selten, aber Unfälle mit Handys kommen vor: In diesem Fall war die Explosion des Mobiltelefons für einen Südkoreaner sogar tödlich. Davor hatte bereits einmal ein Kalifornier mitsamt seinem Telefon Feuer gefangen.

Und so sieht das "Mordshandy" aus ...

Foto © ReutersUnd so sieht das "Mordshandy" aus ...

Ein explodierender Handy-Akku hat nach Einschätzung der Polizei einen Südkoreaner das Leben gekostet. Der Mann wurde am Mittwochmorgen tot an seinem Arbeitsplatz gefunden, wie die Polizei erklärte. Das Mobiltelefon mit einem geschmolzenen Akku habe in seiner Hemdtasche gesteckt.

Explosion. "Wir nehmen an, dass der Akku des Mobiltelefons explodiert ist", sagte ein Polizist in Cheongwon, 135 Kilometer südlich von Seoul, der Polizei. Auch der Arzt Kim Hoon, der die Leiche untersuchte, vermutete, dass der Tod durch die Explosion verursacht wurde. Der Mann habe eine Verbrennung an der Brust erlitten, außerdem seien Rippen und Wirbelsäule gebrochen, sagte der Arzt nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap.

Unmöglich? Das Telefon stammte nach Polizeiangaben von dem südkoreanischen Hersteller LG. Ein Mitarbeiter des Unternehmens bestätigte, dass ein Produkt von LG an dem Unfall beteiligt gewesen sei. Nähere Einzelheiten wollte der Mitarbeiter nicht sagen, betonte jedoch, dass eine tödliche Explosion eines Handy-Akkus praktisch unmöglich sei.

In der Hosentasche. Bereits im Jänner des Jahres ist einem Mann in Kalifornien ist das Handy in seiner Hosentasche explodiert. Das Opfer, Luis Picaso, trug bei dem Unglück Verbrennungen zweiten und dritten Grades an der rechten Körperhälfte davon, berichtet der "San Francisco Chronicle". Nach Angaben der Feuerwehr war der 59-Jährige eingenickt und wurde wach als seine Kleidung in Flammen stand. Auch der Gartenstuhl aus Plastik, auf dem er saß, fing Feuer und schmolz.

Kein Raucher. Die Feuerwehr fand den schwer verletzten Mann im Badezimmer seiner Wohnung. "Es gab keine Streichhölzer und auch kein Feuerzeug. Er war kein Raucher. Die einzige Quelle war das Handy in seiner Hosentasche", sagte ein Feuerwehrsprecher.


Billig-Akku?

Ob ein Qualitätsproblem die Ursache der Explosion war, soll nun untersucht werden. Der Hersteller sei informiert worden, er werde Experten zur Untersuchung an den Unglücksort schicken.

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Anderer Akku-Unfall in China

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