Jeden Tag 280 neue schädliche Programme im Netz
Die neuen Computerviren werden immer heimtückischer. Als besonders gefährlich gelten die Trojaner-Programme. Virenschützer kommen immer schwerer mit den Updates nach.

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Viren, Trojaner, Rootkits und wie sie alle heißen - täglich werden wir von ihnen überschwemmt und wenn sie unseren Rechner nicht lahm legen, dann hat das nicht nur mit einer guten Schutzsoftware zu tun, sondern jedenfalls auch mit ein bisschen Glück. Denn bei 280 neuen Schadprogrammen, die täglich neu kreiert und ins Netz geschickt werden, wird es für die Virenschützer zunehmend schwieriger, schnell genug zu reagieren. "Es ist ein Hase-Igel-Spiel", sagte Andreas Lamm, Geschäftsführer von Kaspersky Lab, bei der Präsentation einer neuen Schutzsoftware in Wien.
Phishing-Attacken
Trojaner. Im Moment besonders gefährlich sind laut Experten
Trojaner-Programme, die auf den Diebstahl von Anwenderdaten
spezialisiert sind. Auch der Trend zum Schulterschluss zwischen
Virenschreibern und Spammern setzt sich fort, wodurch infizierte
Computer nicht nur zur Organisation neuer Epidemien genutzt werden
können, sondern auch zum Versand von Spam. E-Mails und Schwachstellen
im Browser sind dabei die neuralgischen Punkte des Heimsystems.
Versionen. Hatte es früher gereicht, neue, bekannt gewordene Viren zu einer
Liste von Signaturen hinzuzufügen und zu blocken, müssen die neuen
Versionen von Virensoftware möglichst schnelle Erkennungsmethoden
anwenden, um auch unbekannte Programme rechtzeitig als schädlich
identifizieren zu können. Die 7.0 Version von Kaspersky Lab, die ab
Juni erhältlich ist, enthält dafür eine spezielle Entscheidungslogik.
Dabei wird die fragliche Software in einer geschützten Umgebung
ausgeführt und beobachtet. Verursacht sie dort abnormales Verhalten,
wird sie als schädlich betrachtet.
Features
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Fakten
Die größte Herausforderung für die Virenexperten ist die zunehmende Fähigkeit der Schadprogramme, ihre Anwesenheit im System zu verbergen.










