Intel steigt bei Jajah ein: 20 Millionen Dollar für Österreicher

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Der von zwei Österreichern gegründete US-Internettelefonie-Anbieter Jajah lukriert aus seiner dritten Finanzierungsrunde 14,8 Millionen Euro zur schnelleren Entwicklung von globalen Kommunikationslösungen. Lead Investor ist die Beteiligungsgesellschaft des weltgrößten Chip-Herstellers Intel, teilte Jajah in einer Presseaussendung mit.
Zusammenarbeit. Durch die Partnerschaft mit Intel erhalte das seit Anfang 2006 am Markt tätige Start-up Zugang zu den Vertriebspartnern, Produzenten sowie Entwicklern und zu den Patenten des Chipherstellers im Bereich Voice over IP (VoIP). Außerdem werde man bei Marketing und Produktentwicklung zusammenarbeiten. Intel Capital hat laut den Angaben seit seiner Gründung im Jahr 1991 bis Ende 2006 mehr als sechs Mrd. US-Dollar in etwa 1.000 Unternehmen investiert.
Weiterentwicklung. "Wir verfolgen das Ziel, zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln, die in mobilen und stationären Computern und Kommunikationsgeräten jeglicher Form und Größe optimiert und integriert werden können", erklärte Jajah-Mitgründer Roman Scharf. Die Position des Chief Financial Officers (CFO) im Unternehmen übernimmt Jeff Baeth, der unter anderem bei VeriSign, Adobe und KPMG tätig war, heißt es weiter.
Gratis-Telefonie. Jajah wurde 2005 von den Österreichern Roman Scharf und Daniel Mattes gegründet und bietet günstige bzw. kostenlose Telefongespräche über das Internet an. Das Unternehmen verfügt nach Eigenangaben über zwei Millionen Kunden und gehört zum Teil der Beteiligungsfirma Sequoia Capital, einem der größten Investoren der IT-Branche. Sequoia hält nicht nur Anteile an Jajah, sondern auch an PayPal, Yahoo, Google, Apple und Cisco.
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