Gerücht über tödliches Handy-Virus löst Massenpanik aus
Ein angeblich per Handy übertragbares tödliches Virus, das schon für 20 Todesopfer gesorgt haben soll, sorgt in Pakistan für helle Aufregung. Freitagsprediger schüren Ängste vor neuen Technologien.

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Die pakistanischen Mobilfunkbetreiber werden derzeit von tausenden besorgten Kunden angerufen, nachdem in Moscheen Ängste gegenüber der Kommunikationstechnologie geschürt wurden. Mehrfach wurde von den Freitagspredigern ein Gerücht aufgegriffen, wonach tödliche Viren über Handys verbreitet werden können. Das teilten die pakistanischen Mobilfunker in einer gemeinsamen Stellungnahme in Karatschi mit.
Göttlicher Zorn. Wie Farah Hussain, Sprecherin der Warid Telecom, mitteilte, war der Kundendienst zeitweise lahm gelegt, weil Tausende den Predigten Glauben schenkten. In Panik riefen sie bei den Call Centern der Unternehmen an, um sich Rat zu holen. Angeblich sollen bereits 20 Menschen durch das Virus, eine Manifestation göttlichen Zorns, gestorben sein. "Dieses Gerücht entbehrt jeder Grundlage. Eine Übertragung ist technisch nicht möglich", so die Unternehmen.
Neue Technologie. Pakistan gehört zu den am schnellsten wachsenden Mobilfunkmärkten Asiens. 52 Millionen der 160 Millionen Einwohner verfügen über ein Handy.
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Per SMS verbreitet sich die Warnung vor dem bösen VirusFoto © AP










