Microsoft hat Windows Vista 40 Millionen Mal verkauft
Das neue Betriebssystem verkauft sich doppelt so schnell wie XP. Allerdings sollten manche, so Steve Ballmer, die Auswirkungen von Vista auf den Konzern-Umsatz nicht zu hoch schätzen.

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Microsoft hat nach Angaben von Unternehmens-Gründer Bill Gates sein neues Betriebssystem Windows Vista inzwischen 40 Millionen Mal verkauft. Damit habe sich Programm rund doppelt so schnell im Markt etabliert wie sein Vorgänger Windows XP, sagte Gates auf einer Fachtagung in Los Angeles. Im ersten Monat waren 20 Millionen Vista-Lizenzen abgesetzt worden. Für Windows XP seien nach den ersten zwei Monaten bis Ende Jänner 2002 rund 17 Mio. Lizenzen abgesetzt worden. Allerdings ist seitdem auch der PC-Markt deutlich gewachsen.
Spät, aber doch
Vista war nach mehrfachen Verzögerungen am 30. Jänner weltweit auf den Markt gekommen und hatte das betagte Windows XP damit nach über fünf Jahren abgelöst.
Bilanz. Gezählt wurden Lizenzverkäufe an PC-Hersteller, die auf ihren Geräten das neue Windows vorinstallieren, Upgrades und Vollversionen, die an den Handel ausgeliefert wurden, sowie die eingelösten Gutscheine für Vista, mit denen neue Computer Ende vergangenen Jahres verkauft wurden. Damit kann ein Teil der 40 Millionen Vista-Exemplare sich noch auf Lager befinden und hat die Verbraucher möglicherweise noch nicht erreicht.
90 Prozent. Das Marktforschungsinstitut IDC geht davon aus, dass ein Jahr nach dem Marktstart rund 100 Millionen PCs weltweit mit Vista ausgestattet sein werden und 90 Prozent aller verkauften PCs unter Vista laufen werden.










