Windows-Programme laufen jetzt direkt auf dem Mac
Mit einem Update wird die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop für Intel-Macs um Unterstützung für MacOS X Leopard und Windows Vista ergänzt. Auch auf den neuen Mac Pros läuft die Software nun.

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Wer auf einem Mac schnell einmal eine Windows-Software starten will, kann dies mit der neuen Version des "Parallels Desktop" noch geschmeidiger erledigen als bisher: Windows-Programme lassen sich jetzt im "Dock" des Mac-Bildschirms platzieren und direkt von dort aus starten.
Im Hintergrund. Die "virtuelle Maschine" für die Windows-Umgebung auf dem Mac macht sich dabei ganz klein und läuft nur noch im Hintergrund. Auf dem Desktop ist lediglich die Anwendung zu sehen. Word 2007 lässt sich somit genauso bedienen wie irgendein Mac-Programm.
Hin- und herschalten. Der Nutzer merkt in diesem "Coherence-Modus" von Parallels kaum noch, dass er es mit zwei verschiedenen Betriebssystemen zu tun hat. Über den Menü-Befehl "Ansicht" kann man hin und her schalten zwischen dem schlanken Coherence-Modus und der klassischen Darstellung der virtuellen Windows-Maschine einschließlich Startmenü und Taskleiste sowie den Schaltflächen zur Steuerung der PC-Simulation. Legt man das Symbol für Parallels im Dock ab, so hat der Mac-Nutzer dort jederzeit den Zugriff auf das Windows-Startmenü und eine Liste mit den als "Favorites" gekennzeichneten Programmen.
Datenaustausch. Eingeschränkt ist noch der Zugriff auf die Festplatte, da Windows das Mac-Format nicht kennt. Wie schon bisher gibt es für den Datenaustausch ein gemeinsames Verzeichnis, das Windows als Netzwerkordner betrachtet. Daneben unterstützt die neue Version auch das "Drag-and-Drop" von Dateien von einem auf den anderen Desktop. Und die simulierte Hardware der von Parallels bereitgestellten Windows-Umgebung kennt nun auch den schnelleren USB-Standard 2.0, so dass man Dateien schnell auf den USB-Stick übertragen kann.
Features
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Fakten
Der Parallels Desktop benötigt einen Mac mit Intel-Prozessoren und dem Betriebssystem Mac OS X (ab 10. 4. 2006). Beim RAM werden mindestens 1 GHz empfohlen - schließlich muss der Arbeitsspeicher für zwei Betriebssysteme reichen.











