LG Electronics gewinnt Ausschreibung für günstiges UMTS-Handy

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LG Electronics hat sich bei einer
Ausschreibung der großen Mobilfunkkonzerne zur Produktion eines
günstigen Handys für den UMTS-Standard durchgesetzt. Der
südkoreanische Konzern kann dadurch mit Aufträgen für mehrere
Millionen Handys rechnen. Entsprechende Verhandlungen begännen nun,
sagte eine LG-Sprecherin am Montag.
Fünftgrößter Handyhersteller. Einen Zeitrahmen oder das voraussichtliche Auftragsvolumen nannte
sie nicht. Der Konzern ist der fünftgrößte Handy-Hersteller der Welt. Der UMTS-Standard wird international als Technik der dritten
Generation (3G) bezeichnet. Das neue Handy wird voraussichtlich um
die 100 Dollar (rund 80 Euro) kosten und damit einen wichtigen Preismarke unterschreiten.
Niedriger Preis. Die meisten Mobiltelefone für den neuen Standard kosten derzeit
deutlich mehr. Eine Preissenkung könnte den Verkauf von 3G-Geräten
ankurbeln und damit auch die Nutzung der entsprechenden Dienste, wie
mobiles Internet, E-Mail oder Video. Eines der günstigsten Handys
dieser Art ist derzeit eines von Huwai für umgerechnet 140 Dollar.
Für die meisten Mobilfunkanbieter. Das neue Handy soll allen zwölf Mitgliedern des Branchenverbands
GSMA zur Verfügung stehen und damit den meisten Mobilfunkanbietern
rund um den Globus. Konkret geht es um Cingular, T-Mobile, Vodafone,
Globe Telecom, Hutchison 3G, KTF, MTN, Orange, Smart, Telecom Italia,
Telefonica und Telenor, die nach Angaben der GSMA von Oktober
zusammen 620 Millionen Kunden zählen. Die GSMA hatte bereits zwei
Wettbewerbe für das günstigste Handy der traditionellen
Mobilfunkgeneration gestartet, die beide Motorola gewonnen hatte.










