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    Zuletzt aktualisiert: 17.06.2013 um 12:22 UhrKommentare

    Die Pflicht gefällt uns noch

    Letzte Woche gab Facebook bekannt, den Hashtag künftig einzuführen und reagiert somit auf die wachsende Konkurrenz aus dem Hause Twitter und Google+. Wer aber ist eigentlich die Konkurrenz im Kampf um User und Werbemilliarden? Ein kurzer #Überlick.

    Foto © APA

    Tablets, Smartphones und Netbooks befinden sich auf dem Vormarsch, unser Nutzungsverhalten passt sich den Geräten an. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Unternehmensberater PwC gehen mittlerweile mehr Menschen mit mobilen Devices ins Internet, als dies mit dem PC und der alteingesessenen Standleitung der Fall ist. Die meistgeklickten Anwendungen auf den flachen Zauberkästen sind soziale Medien von Facebook über Twitter bis hin zu LinkedIn - dementsprechend groß ist der Fight um Userzahlen und Marketingmillionen. Auf die vermeintlichen Schwächen bei Datenschutz und Privatsphäre haben pinterest und path reagiert. Noch steht Facebook mit über einer Milliarde User in der Pole-Position. Ein Überblick über die sozialen Medien soll zeigen, warum dies auch noch einige Zeit so bleiben wird.

    Facebook

    Vor zehn Jahren entwickelte Mark Zuckerberg facemash.com - eine Bewertungsseite für das Aussehen der Harvard-Studenten. Eine Dekade danach tummeln sich ganze 1,11 Milliarden User auf der größten Online-Plattform der Welt. Zuletzt gab es immer wieder Kritik, die Jugend laufe dem Netzwerk davon. Dass sich der Altersschnitt auf Facebook bei steigender Userzahl logischerweise dem gesellschaftlichen Altersschnitt immer mehr anpassen muss, kann Zuckerberg und Co. ebenso beruhigen, wie die Tatsache, dass Abwanderungen problemlos durch die Wachstumsmärkte Afrika und Südamerika abgefangen werden können. Faktum ist, dass junge User einfach mehrgleisig fahren - das Zentrum des Online-Auftritts macht ob der einzig echten Personalisierung Facebook aus. Und wer zu Instagram abwandert, verlässt den Konzern ohnehin nicht. Österreich liegt bei den am stärksten auf Facebook vertretenen Ländern mit 2,7 Millionen Mitgliedern übrigens auf Rang 50.

    Twitter

    Der Kurznachrichtendienst Twitter ist in Österreich mit ungefähr 100.000 Usern vergleichsweise schwach vertreten. Maximal 140 Zeichen und ein geringer Grad an Personalisierung zeichnen das 200-Millionen-Netzwerk aus. Wer twittert ist aber auch auf Facebook, denn eine richtige Online-Identität lässt sich nur beim "Zwitschern" nicht kreieren. Twitter wird oftmals als das sauberste Netzwerk bezeichnet, was Datenschutz anbelangt. Für 2014 steht ein Börsengang im Raum.

    Instagram

    Das sich mittlerweile im Hause Facebook befindliche Instagram zielt ausschließlich auf Smartphones ab und ist bildzentriert. So kann man seine Smartphone-Bilder mit Followern teilen und vorher durch diverse Fotofilter optisch aufputzen. In Sachen Userzahlen scheiden sich die Geister: Zuckerberg spricht von über 100 Millionen, andere Quellen von etwa 20 Millionen. Im April 2012 wurde Instagram um eine Milliarde Dollar von Facebook übernommen.

    LinkedIn

    Die 2003 gegründete US-Firma ist anders als Facebook stärker auf geschäftliche Kontakte fokussiert und verfügt über mehr als 175 Millionen registrierte Nutzer. Online werden Lebensläufe erstellt, Kontakte geknüpft und Mitarbeiter empfohlen, bzw. beworben. Das deutschsprachige Pendant dazu ist Xing. Das deutsche Netzwerk für Geschäftskontakte spielt auf internationaler Bühne nur eine untergeordnete Rolle. Nach Angaben des Unternehmens wird die Website zurzeit von gut zwölf Millionen Mitgliedern genutzt.

    Pinterest

    Die US-Website funktioniert wie eine virtuelle Pinnwand, an die Nutzer vor allem Bilder oder Bilder-Kollektionen heften können. Mit mittlerweile über einer Million User und einer geplanten Kooperation mit Twitter womöglich bald ein Konkurrenz für die Achse Facebook-Instagram.

    path

    Eine ernstzunehmende Alternative zu Facebook ist der Microblog path, durchaus zu vergleichen mit Tumblr. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei Facebook, Fotos, Nachrichten und Videos können mit Freunden - lediglich maximal 150, mehr sind nicht erlaubt - geteilt werden. Dazu kommt, dass man sich mit seinen Freunden per Chat unterhalten kann. Die Reichweite von path ist momentan stark am Expandieren, Kritik gab es wegen angeblicher Veröffentlichung der User-Adressbücher.

    Google+

    Schön langsam läuft Google+ an. Nach etwas holprigen Start verzeichnet das Netzwerk über 500 Millionen User, Gooogle+ ist das Netzwerk, das wohl am ehesten Facebook ähnelt. Sowohl Privatperosnen als auch Firmen und Vereine finden sich dort, Chats sind ebenso möglich wie sogenannte Google-Hangouts, sprich Videokonferenzen. Wo path auf das Problem der zu großen Massen an Freunden bei Facebook mit Beschränkung reagiert, handelt Google+ anders: Die Kontakte lassen sich in Kreise einteilen, um den Überblick behalten zu können.

    WhatsApp

    WhatsApp lässt sich wohl weniger als soziales Mddium und eher als Chat-Tool verstehen, jedoch sprechen 17 Milliarden verschickte Nachrichten täglich eine deutliche Sprache. Ebenso beeindruckend ist die Tatsache, dass die Hälfte aller Android-Nutzer WhatsApp verwenden. Für Android-User ist die App ein Jahr lang gratis, dann kostet sie wie für iOS-Nutzer 0,99$.

    Konkurrenz ist also reichlich da, Facebook bleibt jedoch in Anbetracht der Reichweite und Größe der Pflichtauftritt schlechthin im Netz. Die Anderen werden sich wohl noch eine Zeit lang mit dem Dasein als Kür abfinden müssen.

    Klaus Knittelfelder

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