Augen auf im Handyshop
Es sind oft die Details eines Mobilfunkvertrags, die versteckte Kosten beinhalten. Tipps, was Sie vor dem Vertagsabschluss beim Händler unbedingt fragen müssen.

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Ina B. freute sich: 1000 SMS-Mitteilungen darf sie nun im Monat verschicken, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Diese Aktion von Telering hat jedoch einen Haken: Die Anzahl der SMS ist für jeden Monat aliquotiert. Das heißt: Bei Anmeldung am 20. Dezember hätte sie eigentlich nur rund 330 Kurzmitteilungen versenden dürfen. Die restlichen 600 musste sie nun teuer bezahlen.
Preissturz
Der Wettbewerb ist hart, neue Tarife stets günstiger als alte. Aber kein Betreiber sagt seinen Kunden, dass ein anderer Vertrag billiger wäre. Daher: Überprüfen Sie hin und wieder die Angebote Ihres Betreibers.
Monat ist nicht gleich Monat. Die Abrechnung aller Mobilfunkdienste ist an einen Monatszeitraum gebunden. Dieser beginnt entweder mit jedem Kalendermonat oder am Tag der Anmeldung. Das betrifft monatliche Inklusiv-Minuten ebenso wie die Anzahl inkludierter Kurzmitteilungen oder Datenpakete.
"Fair-Use" ist nicht immer fair. So manches Angebot ist auch nicht so unlimitiert, wie es scheint. Unbegrenztes Telefonieren hat sehr wohl seine Grenzen. Das musste unlängst ein Leser erfahren, dem trotz "Zu-Null"-Tarif mit der Kündigung gedroht wurde. Der Grund: Er telefonierte 2300 Minuten pro Monat. Vielfach ist die Minutenanzahl trotz "Unlimited"-Werbung auf 1000 Minuten begrenzt.
Eine Frage des Taktes. Eine Minute muss auch nicht immer eine Minute lang sein. Mobilfunkbetreiber rechnen die ersten Sekunden oft schon als ganze Minute ab. Abgerechnet wird immer im Takt und meist im 60/30 Rhythmus. Das bedeutet, dass jedes Gespräch - auch wenn es nur eine Sekunde lang dauert - immer mit einer Minute zu Buche schlägt. Ab der ersten Minute wird dann in 30-Sekunden-Schritten abgerechnet.
Die erste Rechnung. Die Grundgebühr fällt immer einen Monat im voraus an. So kommt es, dass es einen bei der ersten Rechnung oft die "Patschen auszieht". Darauf findet sich nämlich in aller Regel das aliquote Grundentgelt für das laufende und das komplette nächste Monat. Zusätzlich gibt es dann noch die Freischaltgebühren und die bereits geführten Telefonate.
Bestätigungs-SMS. Damit man weiß, dass eine Kurznachricht auch wirklich angekommen ist, kann man sich das vom Handyanbieter bestätigen lassen. Diese Bestätigungs-SMS kostet allerdings bei den meisten Betreibern gleich viel, wie der normale Versand einer SMS. Am besten konsultiert man bei Unsicherheit die Hotline seines Anbieters und fragt nach den Gebühren.
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Vorsicht beim Bonus
Wer viel telefoniert, ist ein wertvoller Kunde. Besonders gute Kunden bekommen regelmäßig Angebote: 100 Euro Gesprächsgutschrift oder Grundgebühren-Befreiung ... Rechnen Sie aber alles in Bargeld auf und akzeptieren nicht das allererste Offert, es könnte eine versteckte Vertragsverlängerung dahinter stecken.










