Für sieben Dollar an der Spitze der Facebook-Meldungen
Die neue Einstellung sei Teil von Tests, die bereits in mehr als 20 Ländern liefen, erklärte Facebook. Elektronikriese Samsung braucht indes nicht mehr auf den großen Reibach warten und verkündete am Freitag einen Rekordgewinn von 5,6 Milliarden Euro.

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Facebook bietet in den USA testweise kostenpflichtige Statusmeldungen an. Mitglieder können für sieben Dollar (5,40 Euro) eine Statusnachricht prominent - also länger weiter oben - auf der Meldungsübersicht ihrer Freunde platzieren, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. "Wenn du einen Post bewirbst - egal, ob es Hochzeitsfotos sind, ein privater Flohmarkt oder große Neuigkeiten - schiebst du ihn höher in die Newsfeeds, so dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass deine Freunde ihn sehen."
Tests in mehr als 20 Ländern
Die neue Einstellung sei Teil von Tests, die bereits in mehr als 20 Ländern liefen, erklärte Facebook. Seit Mai teste der Konzern die Werbeoption in Neuseeland. Der konkurrierende Kurznachrichtendienst Twitter hatte kürzlich erklärt, mit solchen kostenpflichtigen Nachrichten gute Erfahrungen gemacht zu haben.
Ebenfalls am Donnerstag feierte Facebook seinen milliardsten Nutzer. Allerdings ist Kritikern immer noch nicht klar ist, wie das US-Unternehmen Geld mit seinen vielen Mitgliedern verdienen will. Facebook ist zum überwiegenden Teil von Werbeeinnahmen abhängig. Als Problem gilt dabei, dass immer mehr Nutzer über mobile Geräte auf das soziale Netzwerk zugreifen, Facebook aber eine klare Strategie für das Anzeigengeschäft in diesem Bereich fehlt. Die Facebook-Aktie verliert seit Wochen stetig an Wert.
Rekordgewinn bei Samsung
Elektronikriese Samsung ist von solchen Sorgen zumindest aktuell befreit: Der Konzern eilt dank dem Verkauf seiner Galaxy-Smartphones von einem Rekord zum anderen. Der operative Gewinn schoss im dritten Quartal um 91 Prozent auf 5,62 Milliarden Euro hoch, der Umsatz des weltweit größten Handy-Herstellers stieg um rund ein Viertel auf 36 Milliarden Euro. Analysten schätzen, dass Samsung im vergangenen Quartal über 57 Millionen Smartphones loswerden konnte.










